Der Ehrenabend im Gasthaus Burkhard galt jenen zwei Bürgerinnen und vier Bürgern, die bereit waren, sich über einen Zeitraum von mindestens zwölf Jahren mit viel Idealismus in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. „Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre unser Markt nicht das, was er ist“, hob Bürgermeister Konrad Kiener die Verdienste der zu ehrenden Personen aus Wernberg-Köblitz hervor. Die Ehrenordnung der Gemeinde sieht vor, dass ausscheidende Marktgemeinderäte nach einer Mitgliedschaft von mindestens zwölf Jahren den Marktgemeinderats-Ehrenteller erhalten. Weiter sieht die Ehrenordnung vor, dass Personen, die sich durch langjährige aktive Mitarbeit besondere Verdienst um die Allgemeinheit erworben haben, gewürdigt werden.
18 Jahre lang 3. Bürgermeister
30 Jahre lang gehörte Georg Schlögl dem Marktgemeinderat an. „Er übte das Amt mit ausgeprägter Leidenschaft für die Sache aus“, hob der Bürgermeister das oftmalige Hinterfragen von Themen hervor. 18 Jahre lang war Schlögl auch 3. Bürgermeister. Er war Fraktionssprecher der FPU-ödp und Mitglied des Bauausschusses. Als Zweckverbandsrat im ZV Glaubendorfer Gruppe und im ZV zur Wasserversorgung Neunaigen-Kemnath vertrat er die Interessen der Verbandsmitglieder. Zusätzlich brachte er sich in den Kindergartenausschuss ein und war Agenda-30-Beauftragter der Marktgemeinde.
18 Jahre lang gehörte Bernhard Hagn dem Marktgemeinderat an. In dieser Zeit verband er seine Leidenschaft für den Brandschutz mit seiner politischen Arbeit, betonte der Bürgermeister. Zudem war Hagn Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss, im Bauausschuss und im Zweckverband Glaubendorfer Gruppe. Christine Mösbauer war zwölf Jahre im Marktgemeinderat und brachte ihr Wissen und Können im Haupt- und Finanzausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss und im Feuerwehrfachausschuss ein. Als stellvertretende Fraktionssprecherin der SPD war sie eine Schnittstelle in der politischen Abstimmung.
Initiative zum Dirt-Bike-Park
Auch außerhalb des Marktrates haben sich drei Personen aktiv in das Gemeinschaftsleben eingebracht und somit das soziale Gefüge des Marktes gestärkt. Seniorenbeauftragte Anneliese Fiedler war zwölf Jahre lang eine Brücke zwischen den Generationen, wie der Bürgermeister betonte. „Soziale Arbeit ist Empathie, Geduld und die Fähigkeit, Menschen dort abzuholen, wo sie stehen“, sagte er. All diese Eigenschaften habe Fiedler verkörpert. In der Jugendarbeit der Gemeinde hat sich Maximilian Geitner zwölf Jahre lang eingebracht und in dieser Zeit Räume geschaffen, in denen sich junge Leute entfalten konnten. Seiner Initiative ist die Umsetzung des Dirt-Bike-Parks zuzuschreiben.
Zwölf Jahre als Kommandant und davor zwölf Jahre als stellvertretender Kommandant stand Herbert Mutzbauer an der Spitze der Feuerwehr Glaubendorf. „Deine langjährige Treue zur Feuerwehr und deine Führungserfahrung haben uns allen ein großes Gefühl der Sicherheit gegeben“, dankte der Bürgermeister ihm. Nicht alle Geehrten konnten ihre Auszeichnung persönlich in Empfang nehmen. Dies wird in einem entsprechenden Rahmen nachgeholt.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.