Wernberg-Köblitz
04.11.2018 - 15:31 Uhr

Mehr Platz für Kartonagen

Eine Trockenmörtel-Produktionsanlage mit Lagerhalle, Büro und Sozialräumen entsteht im kommenden Jahr in der Bürgermeister-Birkmüller-Straße. Für die rund 26 Meter hohe Siloanlage gibt es eine Befreiung vom Bebauungsplan.

Der Recyclinghof in Wernberg-Köblitz erhält einen zusätzlichen Container für Kartonagen. Dazu wird die Pflasterfläche um 150 Quadratmeter erweitert. Bild: Götz
Der Recyclinghof in Wernberg-Köblitz erhält einen zusätzlichen Container für Kartonagen. Dazu wird die Pflasterfläche um 150 Quadratmeter erweitert.

(kö) Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans "Industriegebiet Wernberg-Köblitz". Im Bereich der Bürgermeister-Birkmüller-Straße ist demnach eine maximale Gebäudehöhe von 17 Metern zulässig. Die Gebäudehöhe der geplanten Siloanlage beträgt jedoch 26,25 Meter. Der Marktrat erteilte in seiner jüngsten Sitzung das gemeindliche Einvernehmen und stimmte der Überschreitung um 9,25 Meter zu.

Neue Wohnanlage

Zum Neubau einer Wohnanlage mit 16 Wohneinheiten, einer Carportanlage und einer Fahrrad- und Mülleinhausung im Bereich "Franzosengaben 13" lag dem Marktrat ein Tekturplan vor. Bei dem gestellten Antrag handelt es sich um einen Änderungsantrag zum bereits genehmigten bzw. errichteten Verfahren, insbesonders hinsichtlich brandschutztechnischer Vorschriften. Bei der Prüfung wurde festgestellt, dass eine Abstandsflächenübernahme erforderlich ist.

Diese erstreckt sich auf eine Grünfläche, die im Eigentum des Marktes ist. Die Tiefe der zu übernehmenden Abstandsflächen beträgt 1,8 bis 3,4 Meter auf einer Länge von fünf Metern. Nach kurzer Diskussion stimmte der Marktrat dem Tekturantrag samt Abstandsflächenübernahme zu. Allerdings unter der Maßgabe, dass Verhandlungen mit dem Bauherrn wegen einer angemessenen Entschädigung geführt werden.

Am Recyclinghof in Wernberg-Köblitz soll ein zusätzlicher Container für Kartonagen aufgestellt werden. Dieser soll dort platziert werden, wo derzeit die beiden Bauschuttcontainer stehen. Deshalb braucht man für die Bauschuttbehältnisse eine zusätzliche befestigte Fläche in einem Umfang von und 150 Quadratmetern. Die Erweiterung der Pflasterfläche soll an der Westseite in Richtung Autobahn erfolgen.

Die erste Angebotseinholung brachte leider kein Ergebnis, da von sieben angeschriebenen Firmen keine ein Angebot abgab. In einer zweiten Runde gaben nach Aussage von Bürgermeister Konrad Kiener vier Bieter ein Angebot ab. Das wirtschaftlichste kam von der Firma Kahl, Schmidgaden, zu einem Preis von 10 998 Euro.

Mit dem Landratsamt Schwandorf wurde vereinbart, dass der Landkreis 80 Prozent der Kosten trägt. Für den Markt Wernberg-Köblitz verbleiben somit Kosten von voraussichtlich knapp 2 200 Euro. Aus dem Marktrat gab es dazu einhellige Zustimmung.

Längere Öffnungszeiten

In diesem Zusammenhang regte Marktrat Helmut Ries an, die Öffnungszeiten des Recyclinghofes eventuell um eine Stunde zu verlängern. Dritter Bürgermeister Georg Schlögl bat um Prüfung, ob künftig bei Wahlen statt des Jugendheims der Kindergarten als Wahllokal genutzt werden könnte.

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