„Wir haben bereits zahlreiche Vormerkungen“, verriet Wernberg-Köblitz’ Bürgermeister Konrad Kiener beim Spatenstich am Donnerstag an der Baustelle. Kein Wunder: Das neue Baugebiet in Oberköblitz liegt wunderbar an einem Südwesthang unterhalb der Feistelberger Straße und bietet einen herrlichen Ausblick in den Oberpfälzer Wald. Nach drei Jahren Vorlaufzeit erfolgt nun die Erschließung des zwei Hektar großen Geländes, das gut an den Ortskern von Oberköblitz angebunden ist.
Michael Wagner, Abteilungsleiter „Tiefbau“ am Ingenieurbüro Schultes in Grafenwöhr, erläuterte beim Spatenstich die Erschließungsmaßnahmen. Die 25 ausgewiesenen Parzellen sind zwischen 700 und 900 Quadratmeter groß. Geplant sind drei Blöcke mit je fünf Wohneinheiten sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser und Doppelhaushälften. „Bei der Gestaltung der Gebäude lassen wir den Bauherren weitgehend freie Hand“, versicherte der Planer. Bis zum Ende des Jahres soll das Gebiet mit Kanal, Straßen, Strom, Breitband und Telefon erschlossen sein. Das Oberflächenwasser wird ein Regenrückhaltebecken auffangen. „Ab Anfang des nächsten Jahres kann gebaut werden“, verspricht Bürgermeister Konrad Kiener. Mit der Bekanntgabe der Grundstückspreise hält er sich noch zurück. „Wir müssen erst die endgültigen Erschließungskosten abwarten“, so der Rathauschef. Dafür seien derzeit 3,6 Millionen Euro veranschlagt. Bewerbungen für das Baugebiet liegen bereits vor. Ansprechpartner für Interessenten sind Kiener und Geschäftsleiter Andreas Wittmann.
Die Gemeinde holte sich als Erschließungsträger den kommunalen Dienstleister „Bayern Grund“ mit ins Boot, der bayerische Städte und Gemeinden bei Grundstücks- und Bauprojekten unterstützt. „Wir bieten Planung, Erschließung und Projektmanagement aus einer Hand an und suchen auch Finanzpartner“, betonte Berater Markus Hofmann. Sein Unternehmen stelle für die Planung Personalkapazitäten bereit und entlaste damit die Kommunen. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt durch die Baufirma Donhauser, die Finanzierung durch die Sparkasse im Landkreis Schwandorf.
Die Erschließungsarbeiten haben bereits im März auf dem Friedhofparkplatz begonnen, der deshalb bis August nicht angefahren werden kann. Im östlichen Teil des neuen Baugebiets erfolgen die Arbeiten zeitversetzt. Auch hier müssen die Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen rechnen.














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