21.02.2020 - 16:36 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Planungen für offene Ganztagsschule laufen

Auftragsvergaben, Informationen des Bürgermeisters und Anfragen von Markträten stehen im Mittelpunkt der Marktratssitzung. Die offenen Ganztagsschule wirft ihre Schatten voraus.

Für die offene Ganztagsschule soll auch die kleine Sporthalle (links) umgebaut werden.
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Sie soll bis Schulanfang 2021 eingerichtet sein, so die Terminierung in der letzten Sitzung des Gremiums. Das Büro Konrad Kraus Nabburg wurde mit den Planungsleistungen für die Errichtung der offenen Ganztagsschule im C-Bau und der Modernisierung der Kleinsporthalle zu einem Honorar von rund 115 000 Euro einschließlich Bestandsaufnahme und der Überarbeitung des Brandschutzkonzepts beauftragt.

Ziel wäre es, für die anrechenbaren Kosten von 700 000 Euro netto (brutto 833 000 Euro) bis November 2020 den Förderantrag einzureichen. Der voraussichtliche Fördersatz beträgt 65 Prozent.

900 Tonnen Erde untersuchen

Im Zuge der Wasserleitungs- und Regenwasserkanalerneuerung der Ortsdurchfahrt Neunaigen muss überschüssiges Erdreich von etwa 900 Tonnen untersucht und einer zugelassenen Verwendung zugeführt werden. Der Marktgemeinderat beauftragte die Firma Rubenbauer aus Amberg mit der Entsorgung des Erdreichs zum günstigen Angebotspreis von 19 224 Euro.

In der Grund- und Mittelschule wurde der Telefonanschluss auf IP-Telefonie umgestellt. Da seitdem die Störmeldungen vom Hallenbad, von der Brandmeldeanlage, von der Heizung und von der Mehrzweckhalle auf das Handy des Schulhausmeisters nicht mehr funktionieren, beauftragt der Marktgemeinderat die Firma F.EE aus Neunburg mit der Umstellung des Servers auf die neue Hardware und für das Update des Prozessleitsystems zum Angebotspreis von 5589 Euro.

Im Rahmen des Förderprogramms "boden:ständig" findet für die Ortschaft Neunaigen am 4. März im Sitzungssaal des Feuerwehrhauses eine Infoveranstaltung statt. Vom Amt für Ländliche Entwicklung und dem Landwirtschaftsamt sind die Grundstückseigentümer eingeladen, die Flächen im Einzugsbereich von Bächen besitzen, Ziel ist es, die landwirtschaftlich genutzten Flächen erosionsmindernd zu bewirtschaften, Hochwasserschutzmaßnahmen zu errichten und den Gewässerschutz zu verbessern. Hierfür werden Fördermöglichkeiten ausgelotet.

Bürgermeister Konrad Kiener informierte über die Probleme von Keimen im Trinkwasser der Glaubendorfer Gruppe. Aktuell versorge der Markt Wernberg-Köblitz die ganze Gruppe mit Wasser, dem Chlor zugesetzt sei, bis im Abkochgebiet keine Keime mehr da sind. Da die Ortsteile Losau, Schiltern und Schwarzberg ihr Wasser vom Hochbehälter Woppenhof erhalten, müssen sie auch abkochen. Alle anderen Ortsteile seien nicht betroffen und man werde informieren.

Für PV-Anlagen

Maria Schlögl beklagte die "Wellen" an der Einmündung der Feistelberger Straße in die B 15. Um die soll sich jetzt das Bauamt kümmern. Anton Kummert wollte geprüft haben, ob sich noch Gemeindedächer mit PV-Anlagen nachrüsten lassen, eventuell durch Bürgergenossenschaften. Laut Kiener wäre das möglich beim Parkplatz am Rathaus mit Kollektorverdachung, an der Kläranlage und am Bauhof. Bei den Kindergärten würden die Kirchen wegen möglicher elektromagnetischer Felder abraten.

Maria Schlögl fragte nach einem geeigneten gemeindlichen Proberaum für die Naabtaler Musikanten, da das Jugendheim nicht geheizt würde. Kiener sagte eine Prüfung geeigneter Möglichkeiten zu.

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