Wernberg-Köblitz
02.01.2026 - 13:35 Uhr

Romy-Börner-Quartett verzaubert auf der Burg Wernberg

Dass Weihnachtslieder nicht verstaubt klingen müssen bewies das Romy-Börner-Quartett bei einem ausverkauften Konzert auf der Burg Wernberg.

Das Romy-Börner-Quartett bescherte den Besucher im Gedankengebäude der Burg Wernberg einen schönen Konzertabend. Bild: Monika Renda
Das Romy-Börner-Quartett bescherte den Besucher im Gedankengebäude der Burg Wernberg einen schönen Konzertabend.

Mit einem stimmungsvollen Nachklang zur Weihnachtszeit bescherte das Romy-Börner-Quartett den Besuchern im ausverkauften Gedankengebäude der Burg Wernberg einen atmosphärischen Konzertabend. Das vom Kulturforum Wernberg organisierte Event bewies laut einer Pressemitteilung der Organisatoren, dass Weihnachtslieder nicht verstaubt klingen müssen, wenn erstklassige Musiker am Werk sind.

Romy Börner (Gesang), Norbert Ziegler (Klavier), Oliver Hien (Bratsche, Violine) und Markus Fritsch (Bass) zogen das Publikum vom ersten Ton an in ihren Bann. Das Programm spannte einen weiten Bogen von Michael Prätorius' „Es ist ein Ros entsprungen" über „In the Bleak Midwinter“ bis hin zu modernen Klassikern. Doch die wahre Kunst des Quartetts lag darin, vertraute Melodien in neuem Gewand zu präsentieren, ohne sie dabei jemals zu verfremden. So wurde „Winter Wonderland" im Swing-Style präsentiert, „Feliz Navidad" erklang in feurigen Samba-Klängen, und „O Tannenbaum" entfaltete rein instrumental eine überraschende Tiefe.

Besonders beeindruckend zeigte sich Romy Börners Vielseitigkeit als Sängerin. Bei „Maria durch ein Dornwald ging" war ihre klassische Gesangsausbildung deutlich zu hören, während „Eine Muh, eine Mäh" ihr Temperament und ihren Esprit aufblitzen ließen. Zwischen den Stücken führte die Sängerin charmant und humorvoll durch das Programm.

Ein Höhepunkt war „Auld Lang Syne", bei dem Markus Fritsch am Bass meisterhaft Dudelsackklänge imitierte. Die Filmmusik zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" durfte nicht fehlen. Der Applaus des Publikums wurde mit „Let it snow" als Zugabe belohnt, was den perfekten Abschluss bildete.

 
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