03.03.2020 - 15:01 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Sieg im Spitzenspiel für TSV-Damen

Acht Spiele standen für die Tischtennisabteilung des TSV Detag Wernberg in den vergangenen zwei Wochen auf dem Programm. Die Bilanz war mit vier Siegen, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden überraschend gut.

von Wolf-Dieter BüttnerProfil

In der lange mit Spannung erwarteten Spitzenbegegnung in der Bezirksklasse A zwischen den Damen und dem SV Neusorg (beide 18:2) sollte die Vorentscheidung um den Meistertitel fallen. Um es vorwegzunehmen: Wernberg revanchierte sich für die 4:6-Niederlage in der Vorrunde mit einem ebenso knappen 6:4-Sieg und ist nun alleiniger Tabellenführer (20:2). Zunächst sandte der TSV klare Signale an den Gegner, als mit 3:0 und später 4:1 von Beginn an Überlegenheit demonstriert wurde.

Doch der SV Neusorg fing sich und hatte beim Stand von 5:4 die Türe wieder offen, die aber von Heidi Braun im letzten Einzel mit 3:0 Sätzen endgültig zugeschlagen werden konnte. Die Wernberger Punkte holten Braun/Ziegler, Heidi Braun (2) und eine sehr stark aufspielende Sophia Ziegler (3) in einem Team, das jetzt nur noch für den Rest der Saison Flüchtigkeitsfehler vermeiden muss.

Die Herren II gastierten beim Tabellendritten ASV Fronberg II. Die Gäste gingen von Anfang an in den Angriff über und machten Fronberg das Leben schwer. So führte der TSV nach den Doppeln mit 2:1. Nach dem 2:2 spielte Wernberg unbekümmert weiter, was eine erneute Führung (4:2) nach sich zog. Auch diese wurde vom Gastgeber egalisiert, ebenso der folgende 5:4-Vorsprung der Gäste. Erstmals so richtig in Schwierigkeiten geriet Fronberg im Anschluss, als Wernberg noch einmal zwei Siege vorlegte (7:5). Dank eines glücklichen Fünfsatzsieges (14:12) und eines klaren Erfolgs konnte der ASV abermals den Ausgleich erzielen (7:7), sah sich jedoch nach einem Sieg von Richard Klinger schon wieder im Nachteil (7:8). Mit großer Mühe konnte das Fronberger Schlussdoppel die TSV-Spieler Segerer/Meiller niederhalten und am Ende das schmeichelhafte 8:8-Unentschieden retten.

Das zweite Spiel verlief nicht so spannend, war aber dafür noch erfolgreicher. Im Heimspiel gegen den TSV Nittenau II bot Wernberg das stärkste Team auf. Über ein 4:1 und später 8:4 war man von Beginn an auf der Siegerstraße, so dass am Schluss der 9:5-Erfolg nur noch eine Frage der Zeit war. Der dritte Einsatz fand beim TV Nabburg III statt. Der Wunsch, am Tabellenende weiteren Boden gut zu machen, sollte sich hier nicht erfüllen. Nur einmal gelang es, einen ausgeglichenen Zwischenstand herzustellen (2:2), dann besiegelten fünf Niederlagen am Stück den späteren Spielverlust, der mit 4:9 nicht aufzuhalten war.

Die Herren III empfingen den Tabellendritten ASV Burglengenfeld II. Wernberg spielte wie aufgedreht (3:1, 5:3, 7:4), hatte leichte Vorteile in den fünften Sätzen (4:2) - und nichts deutete auch beim 8:6 auf eine Punkteteilung hin. Umso geschockter musste die TSV-Mannschaft miterleben, dass der Gast nicht nur das letzte Einzel, sondern auch das Schlussdoppel für sich entschied und somit einen Punkt mitnahm. Jenke/Klinger, Gläßer/Geitner, Michael Gläßer, Hans-Erich Jenke, Richard Klinger (2), Sebastian Geitner und Matthias Kiener waren am Ende der Partie mehr als enttäuscht.

In der Rückrunde will es für die Herren V nicht so recht laufen: Auch das vierte Spiel brachte keinen Punktgewinn, dazu war der Gegner in Pfreimd zu stark. Die anfänglichen Vorsprünge mit 3:0 und 5:2 durch den Gastgeber verringerten sich zwar im weiteren Verlauf deutlich auf 5:4 sowie 6:5, brachten aber insofern nichts, weil der Gegner mit zwei Siegen diese Partie mit 8:5 beendete. So dauerte es bis zur fünften Partie, bis endlich ein Sieg vermeldet werden konnte. Zuhause gegen den TSV Stulln siegte das Team mit 8:5 und hat jetzt dank einer guten Vorrunde seinen Mittelplatz in der Tabelle gefestigt.

Ihr Zwischenziel, den TB Weiden vom Rang zwei in der Bezirksliga Gruppe 1 zu verdrängen, haben die Jungen II schon längere Zeit zuvor verwirklicht. Jetzt, im direkten Vergleich mit dem TB, gelang es ihnen, nach einem überzeugenden 8:4-Erfolg, die Distanz zu Weiden noch einmal zu erhöhen. Der SV Neusorg ist in dieser Liga mit 14:0 Punkten durch, aber man kann gespannt sein, wie Wernberg (13:5) im letzten Spiel der Saison gegen diese Top-Mannschaft besteht.

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