Wernberg-Köblitz
23.11.2018 - 18:27 Uhr

Solarpark nicht erwünscht

Die Ortskernsanierung birgt noch viel Potenzial, wie aus einer Studie von Stadtplaner Martin Gebhardt hervorgeht. Bei der Jahresmeldung zum Städtebauförderprogramm hat die Sportplatzstraße mit der Schilternbachbrücke die erste Priorität.

In der Jahresmeldung für 2019 zur Anforderung von Städtebaufördermitteln ist unter anderem auch die Sportplatzstraße mit der Schilternbachbrücke enthalten. Bild: Köppl
In der Jahresmeldung für 2019 zur Anforderung von Städtebaufördermitteln ist unter anderem auch die Sportplatzstraße mit der Schilternbachbrücke enthalten.

In den Jahren ab 2020 sollen dann der Fußweg entlang des Schilternbaches und die Parkplätze nördlich des Jugendheims in Angriff genommen werden. Schließlich der Platzbereich Einmündung Kellerweg und Schlossbergweg in die Regensburger Straße und die Jahnstraße mit der Schulstraße. Auf diese Vorgehensweise einigte sich der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Neue Satzung

In der letzten Sitzung hat der Marktgemeinderat die Bestatterleistungen für die Friedhöfe Wernberg, Oberköblitz, Saltendorf und Neunaigen für die Jahre 2019 bis 2023 neu vergeben (wir berichteten). In Folge dieser Vergabe muss nun die Friedhofs- und Bestattungsgebührensatzung angepasst bzw. geändert werden. Dies bedeutet letztendlich, dass die beschlossenen Gebühren in die Gebührensatzung übernommen werden. Hierbei handelt es sich um Leistungen, die der Bestatter der Gemeinde in Rechnung stellt und die von der Gemeinde in gleicher Höhe an die Bürger weiterverrechnet werden.

Die Firma Voltgrün möchte in der Gemarkung Deindorf einen Solarpark mit einer Leistung von 750 kWp errichten. Das Grundstück liegt entlang der Autobahn A 6 in Höhe von Alletshof. Grundsätzlich liegen, so Bürgermeister Konrad Kiener in der jüngsten Marktratssitzung, keine rechtlichen Hinderungsgründe für das Projekt vor. Neben der Aufstellung eines Bebauungsplans wäre auch eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich. Der Bürgermeister informierte, dass für dieses Grundstück bereits früher ein ähnlicher Antrag gestellt wurde, der jedoch auch noch Flächen innerhalb der Naturparkzone beinhaltete. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass bereits einige Anträge an anderen Stellen abgelehnt wurden. Nach kurzer Diskussion spricht sich der Marktrat mit 11:5 Stimmen gegen den Solarpark aus.

Bereits im September hatte sich der Marktgemeinderat mit dem Thema "Umstrukturierung des Vereins Volkshochschulen im Landkreis Schwandorf" befasst. In der jüngsten Sitzung gab es dazu Detailinformationen durch den Vorsitzenden der Volkshochschule Nabburg, Bürgermeister Armin Schärtl. Er erklärte, dass die lokalen VHS nur einen Zuschuss bekommen, wenn sie pro Jahr 30 000 Doppelstunden an Kursen anbieten und ein professionelles Qualitätsmanagement aufbauen.

Entscheidung im Dezember

Im bisherigen Volkshochschulverbund Nabburg, Neunburg/Bruck, Nittenau und Oberviechtach-Schönsee wurden maximal 27 000 Doppelstunden erbracht. Um die Anforderungen erfüllen zu können, soll eine zusätzliche Kooperation mit der VHS Städtedreieck gegründet werden. Die Mitglieder des Vereins VHS Nabburg müssen künftig einen Beitrag von 1,50 Euro/Einwohner entrichten. Die Kosten würden für die Gemeinde von bisher 300 auf voraussichtlich ca. 8500 Euro steigen. Die erforderlichen Beschlüsse will der Marktrat in der Dezembersitzung fassen.

Bekanntgaben:

Bürgermeister Konrad Kiener informierte, dass die Öffnungszeit des Recyclinghofs ab 1. Januar 2019 dienstags um eine Stunde von 9 Uhr bis 12 Uhr verlängert wird. Die Neukalkulation der Wasser- und Kanalgebühren wird auf 1.1. 2020 verschoben und der Neubau der Kanal- und Wasserleitung in der Ortsstraße Damelsdorf-Siedlung wird erst im Jahr 2019 erfolgen.

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