Wernberg-Köblitz
31.07.2018 - 12:46 Uhr

Spaß am Glauben ist das Ziel

Im Zeichen des Abschieds steht eine Andacht im Garten des Pfarrheims St. Josef. Pastoralreferent Maximilian Pravida verlässt nach sechs Jahren die Pfarreiengemeinschaft Oberköblitz-Wernberg mit den Exposituren Glaubendorf und Neunaigen.

Maximilian Pravidas Weggefährten verabschiedeten sich von ihrem Pastoralreferenten (Mitte), der viel Schwung in den kirchliche Arbeit gebracht hatte. Beim letzten Zusammentreffen hatte er den Teams symbolträchtige Geschenke mitgebracht. exb
Maximilian Pravidas Weggefährten verabschiedeten sich von ihrem Pastoralreferenten (Mitte), der viel Schwung in den kirchliche Arbeit gebracht hatte. Beim letzten Zusammentreffen hatte er den Teams symbolträchtige Geschenke mitgebracht.

Ab 1. September wartet eine neue berufliche Herausforderung in der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Böhmischbruck auf ihn. Zum Abschied waren nicht nur viele Ministranten und Jugendliche der verschiedenen Ortschaften gekommen, sondern auch zahlreiche Gläubige der gesamten Pfarreiengemeinschaft. So nutzten besonders viele Kinder die Möglichkeit, sich von „ihrem Pravi“ persönlich zu verabschieden. Die Plätze reichten kaum aus. Der scheidende Pastoralreferent war sichtlich gerührt.

In seiner Ansprache zog er Bilanz über seine Tätigkeit in Wernberg-Köblitz. Passend zum Evangelium nach Markus hatte er verschiedene Symbole mitgebracht. „Ein Steuerrad gibt einem Schiff die richtige Richtung. So ein Steuerrad will Jesus Christus für uns alle sein,“ betonte Pravida. Dementsprechend wünschte der 33-Jährige allen Anwesenden so ein Steuer für ihr Leben. Auch ein Rettungsring kann von enormer Bedeutung für Menschen sein, die auf einem Schiff unterwegs sind. Folglich überreichte er dieses „Rettungsmittel“ an das Atemlosteam, das ihn in den vergangenen Jahren stets tatkräftig dabei unterstützt hat, immer wieder mit Elan ins Boot der Pfarreiengemeinschaft zu gelangen.

Wie ein Anker war für Pravida auch die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, die ihm sehr viel Freude bereitet hat. So bedankte er sich vor allem bei den verschiedenen Teams, allen voran dem Liturgieausschuss Neunaigen und den vielen Familien aus Glaubendorf, die ihn immer ehrenamtlich unterstützt hatten. Besonders erfreut zeigte sich der Diplom-Theologe auch über die Anwesenheit der Ministranten und Landjugendvertreter der verschiedenen Orte.

Am Ende der Andacht überraschten ihn zwei eifrige Teams unter der musikalischen Leitung von Willibald Butz mit einer eigens gedichteten Version des Helene-Fischer-Songs „Atemlos durch die Nacht“. Dabei bedankten sie sich bei Maximilian Pravida für die harmonische, freundliche und humorvolle Zusammenarbeit, die immer viel Freude bereitet hatte. „Atemlos Krippenspiel, Spaß am Glauben ist das Ziel“, so der kreativ abgewandelte Songtext.

Im Anschluss wurde Pravida von den Familien Fischer, Hammerl, Kiener, Meller, Schlosser, Schwaiger und Troidl ein Fotobuch überreicht, in dem er seine ganze Arbeit noch einmal Revue passieren lassen kann. Denn Pravida liegt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr am Herzen, ebenso wie die Ökumene. Unter seiner Federführung entstanden nicht nur das Familien- und KiKi-Team, sondern auch eine enge ökumenische Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche. Dies zeigte sich besonders bei den gemeinsamen Bibelabenden, Andachten, Jugendkreuzwegen und ökumenischen Zusammenkünften. Von ihm ins Leben gerufen wurde außerdem die Aktion der „Friedensgedanken“, die im gesamten Dekanat mehrmals auf positive Resonanz stieß.

Überdies beauftragte ihn Generalvikar Michael Fuchs vor ein paar Jahren zum Jugendbeauftragten des Dekanats Nabburg. Aus diesem Grund war Pravida für die Vorbereitung des Dekanats-Ministrantentags zuständig. Folglich überreichten ihm Vertreter der Ministranten und der kirchlichen Gremien ebenfalls Geschenke und wünschten ihm alles Gute für seine neue Aufgabe in Vohenstrauß.

Im Anschluss waren alle Anwesenden noch zu einem Empfang eingeladen. Als letzte Tätigkeit übernahm Pravida die Betreuung und Begleitung der Wernberg-Köblitzer Minis bei der derzeit laufenden großen internationalen Ministranten-Wallfahrt nach Rom.





Das Steuerrad Jesu soll weiterhin die Richtung im Leben vorgeben, wünschte Maximilian Pravida seinen Mitstreitern. exb
Das Steuerrad Jesu soll weiterhin die Richtung im Leben vorgeben, wünschte Maximilian Pravida seinen Mitstreitern.
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