08.03.2019 - 13:05 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Spitze umgebildet

Jagdgenossenschaft Neunaigen wählt Vorstand neu.

Jagdvorsteher Erwin Richthammer, Jagdpächter Dieter Ellert, 2. Jagdvorsteher Reinhard Weber, Schriftführer Bernhard Kleierl, Bürgermeister Konrad Kiener, Beisitzer Ott Richard, Josef Kräckl und Kassier Alfred Krös (von links).
von Externer BeitragProfil

Bei der Jagdgenossenschaft Neunaigen gibt es mit Reinhard Weber einen neuen zweiten Jagdvorsteher, da sich Bertin Wiesgickl nach 25 Jahren nicht mehr zur Verfügung stellte. Die Neuwahlen der 33 Jagdgenossen brachten folgende Ergebnisse: 1. Jagdvorsteher bleibt Erwin Richthammer, Stellvertreter ist Reinhard Weber, als Beisitzer wurden Josef Kräckl und Richard Ott gewählt; Kassier ist Alfred Krös, Schriftführer Bernhard Kleierl.

Jagdvorsteher Erwin Richthammer vom abgelaufenen Jagdjahr, es wurden wieder Wegebaumaßnahmen mit 130 Tonnen Schüttgut in Neunaigen, Maierhof und Oberndorf durchgeführt, die Baggerarbeiten erfolgten durch den ortsansässigen Baggerbetrieb. Um Schäden an Maschinen und Fahrzeugen zu vermeiden, erhielten an Wälder angrenzende Wege einen Freischnitt. Die hierfür aufgelaufenen Kosten wurden wieder von der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz mit 35 Prozent bezuschusst. Auch soll 2019 der Wegebau in bewährter Art und Weise wieder fortgeführt werden.

Das Verbissgutachten wurde für 2018 wieder erstellt, der Verbiss ist etwas höher ausgefallen, aber noch tragbar. Als Folge könnte sich der Abschussplan für die nächsten drei Jahre etwas erhöhen. Auch durch Wildschweine verursachte Schäden an Wiesen waren nur in geringem Maße zu verzeichnen. Größere Schäden werden durch die Fa. Mutzbauer aus Saltendorf im Frühjahr beseitigt.

Bürgermeister Konrad Kiener stellte in seinen Grußworten fest, dass ein gutes Miteinander von Landwirten und Jagdpächter äußerst wichtig ist. Da er vor kurzem privat im Ortsteil Oberndorf gewesen sei und etwas Zeit gehabt habe, konnte er sich vom guten Zustand der Wege und dem Wegebau überzeugen. Der Wegebau sei eine gute Maßnahme und werde auch zukünftig von der Marktgemeinde mit unterstützt.

Jagdpächter Dieter Ellert sprach von einem relativ ruhigen Jagdjahr, es wurden 34 Rehe, 9 Wildschweine und 12 Füchse zur Strecke gebracht, zudem 20 Wildenten erlegt. Auf Hasenjagd wurde durch die bekannte Problematik mit der Hasenpest verzichtet. Durch das Verbissgutachten deutete er in Abstimmung mit der Unteren Jagdbehörde eine leichte Erhöhung des Abschusses an. Sein Dank galt der guten und gedeihlichen Zusammenarbeit innerhalb der Jagdgenossenschaft.

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