14.11.2018 - 14:36 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Standort Wernberg-Köblitz nach wie vor interessant

Großes Interesse ruft der CSU-Ortsverband Wernberg-Köblitz mit seinen Informationen zum Industriegebiet West II hervor. An dem Rundgang mit Bürgermeister Konrad Kiener beteiligen sich nicht nur Parteifreunde.

Bürgermeister Konrad Kiener informiert die Besucher.
von Richard AltmannProfil

Der Standort Wernberg-Köblitz ist für ansiedlungswillige Unternehmen nach wie vor sehr interessant. Davon konnten sich am Samstagvormittag nicht nur die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes bei einem Gang durch das Industriegebiet West II überzeugen. Viele Bürger der Marktgemeinde folgten der Einladung. Die Führung übernahm Bürgermeister Konrad Kiener. Er konnte dazu auch seinen Vorgänger, Altbürgermeister Georg Butz, begrüßen.

Vor acht Jahren stellte sich heraus, dass das bisherige Industriegebiet am Autobahnkreuz A93/A6 voll ist. Die Marktgemeinde besaß zu diesem Zeitpunkt kein Grundstück mehr, aber die Nachfrage nach Ansiedlung dort war sehr groß. Darum entschloss sich die Marktgemeinde, das Industriegebiet zu erweitern. So entstand das Industriegebiet West II, unmittelbar im westlichen Anschluss an das bestehende Industriegebiet, direkt an der B14.

Der Rundgang begann bei der Fa. Elektro Glomann, die Ausgangspunkt und wieder Ziel darstellte. Bürgermeister Konrad Kiener informierte, die Fläche des Industriegebietes West II betrage 370 000 Quadratmeter. Die Erschließung erfolgte Ende 2013. Mit dem Verkauf wurde Anfang 2014 begonnen. Von der Gesamtfläche befinden sich 330 000 Quadratmeter im Eigentum der Gemeinde. Von dieser Fläche sind bereits 138 000 Quadratmeter verkauft und 192 000 Quadratmeter reserviert.

Die Marktgemeinde rechnet damit, dass bis Ende 2019 die reservierten Grundstücke verkauft werden. So dass die Gemeinde zu diesem Zeitpunkt keine Grundstücke mehr besitzt. Die Marktgemeinde bemühe sich, in den nächsten Jahren die restlichen 40 000 Quadratmeter zu erwerben. Derzeit wird im Industriegebiet auf einer Fläche von 16 000 Quadratmetern gebaut. Im kommenden Jahr werden verbindlich zwei Betriebe auf einer Fläche von 55 000 Quadratmetern errichtet. Nach dem derzeitigen Stand der Verhandlungen zu Grundstückskäufen und geäußerten Absichten der Interessenten könnte sich im Jahre 2019 die Baufläche noch deutlich erhöhen - und zwar auf 100 000 Quadratmeter.

Näheres dazu konnte der Bürgermeister beim momentanen Stand der Verhandlungen noch nicht sagen. Beim Rundgang konnten die Teilnehmer einen Blick auf die schon bestehenden Unternehmen werfen. Eigentlich hatte die Marktgemeinde einen Zeitraum der Vermarktung des Industriegebietes von 15 Jahren angenommen. Nach aktuellem Stand wird der Zeitraum wohl fünf Jahre betragen, so dass Ende 2019 auch das Industriegebiet West II ausverkauft sein wird.

Über das weitere Vorgehen danach müsse sich die Marktgemeinde Gedanken machen. Sie seien aber von vielen Faktoren abhängig, die nicht nur mit der Marktgemeinde zu tun haben, sondern auch mit der Landesentwicklung oder der allgemeinen wirtschaftlichen Situation. "Es wird in jedem Fall nach der besten Möglichkeit für die Entwicklung des Industriestandortes Wernberg-Köblitz gesucht", versicherte Kiener.

Großes Interesse fand der Besichtigungstermin im Industriegebiet.

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