15.12.2019 - 15:39 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

VDK kämpft für bessere Rentenpolitik

Im VdK-Kreisverband ist in diesem Jahr jede Menge los: 7700 Beratungen, 1500 Anträge, 600 Widersprüche.

Stellvertretender Kreisvorsitzender Engelbert Ehbauer (links), Bürgermeister Konrad Kiener (Dritter von links) und Vorsitzender Reinhard Rädel (rechts) zeichneten Anna Kunschert (Zweite von links), Barbara Kraus (Dritte von links) und Manfred Voigt (Zweiter von rechts) für ihre Treue zum Verein aus.
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Der VdK-Kreisverband bewältigte in diesem Jahr ein großes Arbeitspensum: 7700 Beratungen, 1500 Anträge, 600 Widersprüche. In Wernberg-Köblitz hat er eine rührige Ortsgruppe.

Zur Jahreshauptversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier des VdK Wernberg-Köblitz begrüßte Vorsitzender Reinhard Rädel zahlreiche Mitglieder. Er bedankte sich bei der Gemeinde für den Raum, der für den monatlichen Sprechtag (jeder erste Dienstag von 13.30 bis 15.30 Uhr) zur Verfügung gestellt wird. Dieser Service des Kreisverbandes werde gut angenommen.

Zunächst gab Reinhard Rädel einen Rückblick auf das Programm des Ortsverbandes im abgelaufenen Jahr. So gab es zwei Zoigl-Fahrten, eine Fahrt zur "Messe 66" nach München, eine Tagesfahrt zum Brombachsee und schließlich die Vier-Tage-Fahrt nach Wien, zum Neusiedlersee und nach Ungarn. Wie jedes Jahr nahm eine Abordnung bei der Feierstunde zum Volkstrauertag in Oberköblitz und Wernberg teil. Im nächsten Jahr gehe die Reise zu den Dolomiten mit Iseosee vom 18. bis 21. Juni zum Preis von 375 Euro. Schließlich bedankte sich Rädel noch bei den Sammlern für die Aktion "Helft Wunden heilen", die 2305 Euro einbrachte.

Zur Demo nach München

In den Mittelpunkt seiner Rede stellte stellvertretender Kreisvorsitzender Engelbert Ehbauer aktuelle soziale Probleme, für deren Lösung sich der VdK kämpferisch einsetze. Immer mehr Menschen blieben nach Schicksalsschlägen auf der Strecke. Hohe Mieten, Altersarmut, Kinderarmut, Angst vor der Zukunft, bessere Mütterrente, Anhebung des Rentenniveaus wenigstens auf 50 Prozent und Rentenbesteuerung seien Themen, mit denen sich der VdK beschäftige. "Gerechte Rente für alle" stehe im Mittelpunkt der Forderungen.

Um eine Wende in der Rentenpolitik herbeizuführen, findet am 28. März in München eine große VdK-Demo statt. Mit dem VdK-Motto "Soziales Klima retten" ziehe man ab 12 Uhr von der Theresienwiese zur Kundgebung am Odeonsplatz. Aus der Oberpfalz kämen 30 Busse. Auch der Kreisverband werde sich beteiligen - ein Bus für Nabburg und Wernberg wird eingesetzt.

Breite Basis

Ehbauer gab noch einen Überblick über die Leistungen und die Mitgliedszahlen des VdK: Wernberg-Köblitz habe 300 Mitglieder, der Kreisverband Schwandorf 11 768 mit steigender Tendenz. Bayernweit gäbe es 69 Kreisverbände mit über 700 000 Mitgliedern und 700 hauptamtlichen Mitarbeitern. Heuer seien im gesamten Kreisverband 7700 Beratungen gemacht worden - mit 1500 Anträgen und 600 eingeleiteten Widersprüchen. "Wir geben nicht nach bei Rente, Armut, Gesundheit und Pflege. Die Stärke des VdK ist die große Basis", betonte Ehbauer zum Schluss seiner Rede.

Bürgermeister Konrad Kiener sprach den großen Beratungsbedarf an, der auch wegen der Digitalisierung steige und bedankte sich für die Beteiligung am Volkstrauertag.

Die Geehrten:

Treue Mitglieder

Das Abzeichen in Silber für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielten Barbara Kraus, Anna Kunschert, Alfred Braun, Manfred Voigt, Selina Winderl, Holger Hirzinger, Franz Schön, Bernhard Mache, Maria Burkhard, Johann Leipold, Günther Kunz, Dietmar Babl und Anita Heitzer. 25 Jahre ist Michael Schuster beim VdK.

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