Nach der zweijährigen Unterbrechung war die Erwartung und Freude der vielen Besucher des altbayerischen Adventssingens in Wernberg-Köblitz förmlich zu spüren. Sind doch das Singen und Musizieren im Advent ein fester Bestandteil der Vorbereitung auf Weihnachten. Auch in diesem Jahr hat Susi Weiß, als Organisatorin des Adventssingens, ein Programm zusammengestellt, dass auf sensible Weise eine hoffnungsfrohe Stimmung verbreitete. Zeigten die zwei brennenden Kerzen am Adventskranz doch, dass die Geburt des Herrn nahe ist.
Den Auftakt bildeten D‘ Querbläser aus Krummennaab mit einem Instrumentalstück. Pfarrer Markus Ertl blieb es vorbehalten, die vielen Besucher des Adventssingens in der St. Anna Kirche zu begrüßen. „Gott sei Dank können wir heute wieder beisammen sein“, freute sich der Geistliche, dass das Singen wieder ohne Einschränkungen stattfinden konnte.
Mit dem Lied „Rorate“ eröffnete der OWV-Männergesang den gesanglichen Part. Begleitet wurde er von Susi Weiß auf der Zither. Verhalten leise und der weihnachtlichen Stimmung angepasst spielte das „Trio Mühlschneidig“ eine weihnachtliche Weise. Mit Schifferklavier, Kontrabass und Gitarre verwandelten die Musikanten das Gotteshaus in einen Ort, an dem Weihnachten greifbar war. Bei ihrem Vortrag hätte man die berühmte Nadel fallen hören können. Mit dem Lied „Ganz staad“ begeisterten die Kemnather Sängerinnen die Besucher und reihten sich nahtlos in den Reigen weihnachtlicher Lieder und Musikstücke ein. Mit einem Landler komplettierte die „Wernberger Stubernmusi“ das abwechslungsreiche Musikprogramm.
Mit einer Weihnachtsgeschichte machte Pfarrer Ertl deutlich, dass es an Weihnachten nicht auf die Größe der Geschenke ankommt, sondern dass auch kleine Geschenke, die von Herzen kommen, große Freude bereiten können. Über eine Stunde brachten die Sänger und Musikanten altbayerische Lieder und Weisen zu Gehör und berührten mit ihren Darbietungen die Herzen der Zuhörer. „Das hat gut getan“, kleidete Pfarrer Ertl das Adventssingen in treffende Worte, das mit großem Beifall bedacht worden ist. Als Hausherr dankte Pfarrer Markus Ertl allen Mitwirkenden am Adventssingen und dem OWV für die Organisation. Allen Besuchern wünschte er „fröhliche und gesegnete Weihnachten“.













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