Der Markt Wernberg-Köblitz hat die Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) weiter vorangetrieben. Ein wichtiger Schritt im laufenden Prozess war die Akteursbeteiligung am Donnerstag, 25. Juni, bei der Vertreter aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Wirtschaft und weiteren lokalen Einrichtungen zusammenkamen. Bei der Veranstaltung ging es darum, lokale Kenntnisse und Erfahrungen frühzeitig in die Planung einzubinden und gemeinsam tragfähige Lösungen für die zukünftige Wärmeversorgung zu entwickeln, wie die Bayernwerk AG mitteilt.
Lokale Expertise nutzen
Projektleiterin Christina Albrecht von der Bayernwerk Netz GmbH und Adrian Hausner vom Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) aus Rosenheim präsentierten den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung. Sie stellten die bisherigen Ergebnisse aus der Eignungsprüfung, der Bestandsanalyse und der Potenzialanalyse vor.
„Mit der Kommunalen Wärmeplanung erfüllen wir unsere gesetzliche Verpflichtung. Gleichzeitig ist sie eine gute Möglichkeit zu sehen, was im Gemeindegebiet alles möglich ist“, betonte Bürgermeister Konrad Kiener. Die Wärmeplanung soll aufzeigen, wie der Wärmebedarf langfristig sicher, bezahlbar und zunehmend durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann.
Bei der Bestandsanalyse wurde deutlich, dass der Wärmebedarf im Gemeindegebiet überwiegend durch private Haushalte geprägt ist, gefolgt von Industrie sowie Gewerbe und Dienstleistungen. Gleichzeitig zeigt die Struktur des Gebäudebestandes – mit einem hohen Anteil älterer Gebäude – ein erhebliches Potenzial für energetische Sanierungen und Effizienzsteigerungen.
„Gerade bei unseren kommunalen Einrichtungen wird bereits heute viel in Richtung erneuerbare Energien gedacht und geprüft, beispielsweise beim Schulkomplex“, erläuterte Wolfgang Geitner, zuständiger Sachbearbeiter der Marktverwaltung.
Vielfältige Möglichkeiten
Die Analysen verdeutlichen, dass im Markt Wernberg-Köblitz vielfältige Möglichkeiten für den Ausbau erneuerbarer Energien bestehen. Photovoltaik bietet großes Potenzial, während auch Biomasse, Solarthermie und Wärmepumpen einen wichtigen Beitrag leisten können.
Die bei der Akteursbeteiligung gewonnenen Anregungen fließen in die weitere Bearbeitung ein. Als nächster Schritt erfolgt die Gebietseinteilung in verschiedene Wärmeversorgungsbereiche. Die Vorstellung der Zwischenergebnisse ist im Oktober 2026 in einer öffentlichen Sitzung vorgesehen. Im Anschluss folgt eine Bürgerbeteiligung.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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