Eine Streife des Zolls kontrollierte am Samstag, 14. Mai, einen Kleinbus mit rumänischem Kennzeichen bei Wernberg. Als die Beamten den Frachtraum öffneten, schauten ihnen drei Hundewelpen entgegen, eingepfercht in einer flachen Plastikbox.
Der 41-jährige Fahrer konnte auf Nachfrage nicht die nötigen Dokumente für die Tiere vorlegen. Diese wären zum Nachweis der notwendigen Impfungen zwingend erforderlich. Er zeigte den Beamten lediglich einen rumänischen Impfausweis für die Tiere, der allerdings nur sehr dürftig ausgefüllt war, teilt die Polizei mit.
In der Zwischenzeit tauchte auch der 38-jährige Hundebesitzer auf. Die Sachbearbeitung übernahm eine Streife der Verkehrspolizei Amberg. Die Beamten informierten die Amtstierärztin des Veterinäramtes Schwandorf. Diese nannte die Transportbedingungen der Tiere "katastrophal". Die drei Welpen schätzte sie zudem deutlich jünger als drei Monate. Dieses Alter hatte der Besitzer angegeben. Sowohl gegen den 41-jährigen Fahrer als auch den 38-Jährigen wird nun wegen mehrerer Verstöße gegen das Tiergesundheitsgesetz und das Tierschutzgesetz ermittelt.
Die Hundewelpen, deren Rasse aktuell noch nicht bestimmt werden kann, wurden durch das Veterinäramt Schwandorf in Obhut genommen und werden demnächst tierärztlich untersucht. Die Tiere werden die nächsten Wochen in Quarantäne verbringen und gegen Tollwut geimpft. Danach können sie vermittelt werden.
Die Polizei weist eindrücklich daraufhin, keine Welpen über Internetportale, oder auf Parkplätzen zu erwerben deren Herkunft und Gesundheitsstatus unklar ist.














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