Behutsam Vergangenheit aufarbeiten

Landjugendbewegung spendet 220 Euro für "Fundación Munasim Kullakita".

Diözesanseelsorger Udo Klösel, Thomas Meyer (Vorsitzender KLJB Wernersreuth), Louisa Rosner (Vorsitzende KLJB Wernersreuth) sowie Johannes Theisinger, Geschäftsführer des KLJB-Diözesanverbands Regensburg, bei der Spendenübergabe (von links).
von Autor ENZProfil

Die Mitglieder der KLJB boten in der Pfarrkirche St. Andreas sogenannte "Minibrote" zum Verkauf an. Hierbei handelte es sich um kleine Brotlaibe, die auf den Hunger und die Armut in der Welt aufmerksam machen sollten. Die Aktion soll für globale Ungerechtigkeiten und ungleiche Lebenschancen sensibilisieren und Anstoß sein, über unseren eigenen Lebensstil nachzudenken. Die Minibrot-Aktion ist Teil der gesamten Katholischen Landjugendbewegung. Sie soll zeigen, dass die Jugendlichen aktiv sind - für das eigene Dorf und für die Eine Welt.

Der Erlös aus dem Verkauf in Höhe von 220 Euro wird für einen guten Zweck gespendet, der jährlich variiert. So ging dieser Betrag 2019 an den KLJB-Diözesanverband Regensburg, der die Gelder zusammen mit Adveniat an die Fundación Munasim Kullakita weiterleitet und so deren Arbeit unterstützt. Die Fundación Munasim Kullakita ist eine in Bolivien tätige Organisation, die sich insbesondere um Mädchen kümmert, die auf der Straße leben, von ihren Eltern in die Prostitution gedrängt oder verkauft wurden und/oder drogenabhängig sind. Diese werden durch Sozialarbeiter und Psychologen begleitet. Neben psychologischer und gesundheitlicher Betreuung werden die Mädchen behutsam auf einen Neustart im Internat der Stiftung vorbereitet. Dort haben sie die Möglichkeit beruflicher und schulischer Ausbildung und können in einem geschützten Rahmen ihre Vergangenheit aufarbeiten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.