(wro) Tochter Erika und Schwiegersohn Reinhard ließen die Jubilarin hochleben. Nächste Gratulanten waren die drei Enkel und fünf Urenkel. Glückwünsche kamen auch von Bekannten und Nachbarn. Je einen Gutschein für bunte Blumen aus einer Wiesauer Gärtnerei und Gesundes aus der Apotheke hatte Bürgermeister Toni Dutz dabei, dazu eine Ehrenurkunde. Das Wiesauer Gemeindeoberhaupt wünschte der 90-Jährigen auch weiterhin viel Gesundheit. Dem schlossen sich Seniorenbeauftragte Irmgard Hegen und eine Abordnung des Katholischen Frauenbundes an.
Ernestine Gärtner stammt aus dem Egerland. Zusammen mit zwei Schwestern und einem Bruder wuchs sie in Grafengrün auf. Durch die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg kam sie ins Grenzlager Wiesau. Dort hat sie ihren inzwischen verstorbenen Mann kennengelernt und später geheiratet. 1955 kauften sie sich ein Haus. „Gemeinsam haben sich die Eltern eine Existenz geschafften“, erwähnt die Tochter auch das später gegründete Fuhrunternehmen, dem auch Holzhandlung angeschlossen war.
Wiesau
15.06.2018 - 10:54 Uhr
Aus dem Egerland in die Oberpfalz
von Werner Robl
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