Im Gegensatz zu anderen Weihnachtsmärkten hat die Budenstadt nur einen Tag geöffnet. Der Auftakt war an der Rathaustreppe. Dabei begleitet wurden Bürgermeister Toni Dutz und zweiter Bürgermeister Fritz Holm von den Kinderstimmen aus dem Kindergarten St. Elisabeth, die Heiteres von der Advents- und bevorstehenden Weihnachtszeit zu berichten hatten.
Der Musikverein Wiesau, warm eingepackt und gut behütet mit rot-weißen Zipfelmützen, stimmte auf die bevorstehende Adventszeit ein, während nebenan schon die ersten Marktbuden öffneten. Bratwurst- und Glühweinduft zog durch die Gassen, langsam begann auch das Kinderkarussell seine Kreise zu drehen. Die ersten Fahrgäste hatten bereits Platz genommen. Ein Feuerkorb - angeschürt vom Fischereiverein - sorgte dafür, dass die frierenden Hände rasch wieder warm wurden. Auf dem Herd, den die Wasserwacht nebenan in Gang hielt, dampfte die Feuerzangenbowle. Mit etwas Glück konnten sich die Gäste beim Stiftländer Heimatverein den Weihnachtsbraten sichern. Ein erneuter Blickfang war der hübsch dekorierte Honigstand der Imker.
Erstmals ließen sich auch die Alphornbläser aus Großkonreuth hören und sehen. "Canto di Gioia", die jungen Chöre aus Wiesau und der Posaunenchor von der evangelischen Kirchengemeinde stimmten bei Einbruch der Dunkelheit bekannte Weihnachtslieder an. Zudem schaute der Nikolaus mit seinen himmlischen Begleiterinnen vorbei. Illuminiert präsentierte sich der Marktplatz als dann Hunderte kleine Lichter angingen. Der Bauhof hatte sich viel Mühe gegeben, um den Ort in ein glitzerndes Lichtermeer zu tauchen.
Die Veranstaltung war zugleich auch der Auftakt des "Lebendigen Adventskalenders". Einige Türchen sind noch frei. "Wer noch mitmachen möchte, kann sich im Rathaus melden", erklärte Dutz.




























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