10.12.2018 - 14:52 Uhr
WiesauOberpfalz

Gelebte Ökumene

Ein Lebendiger Adventskalender will in Wiesau Nachbarn noch enger zusammenbringen. Der Begegnung widmet sich in besonderer Weise die evangelische Kirchengemeinde.

Am Ende der Veranstaltung finden sich die Solisten zu einem Quartett zu zusammen. Im Bild (sitzend) Stefan Geißer und Christine Schlenk, dahinter (von links) Maria Seiler und Christine Fritzsche.
von Werner RoblProfil

Seit einigen Tagen öffnen sich "Türchen" beim Lebendigen Adventskalender in Wiesau. In der Auferstehungskirche beteten nun Katholiken und Protestanten gemeinsam. Die konfessionsübergreifende Andacht in der evangelisch-lutherischen Kirche wurde von Pfarrer Martin Schlenk gestaltet und vom Kirchenchor begleitet. Viele der sich anschließenden Lieder waren sowohl den Katholiken als auch den Protestanten gut bekannt. "Wir sehen uns im Gemeindehaus", bat Pfarrer Schlenk abschließend nach Nebenan zu kommen. Dort hatte man die Tische gedeckt; Glühwein, Baumkuchen und Spekulatius standen bereit.

In den Mittelpunkt des besinnlichen Adventsabends rückte auch hier der Lebendige Adventskalender. Schließlich formierten sich Instrumentalsolisten zu einem gemischten Quartett. Christine Schlenk spielte Akkordeon, Maria Sailer Geige. Den Abend begleiteten auch Stefan Geißer mit seiner Gitarre und Christine Fritzsche mit ihrer Querflöte. Liedertexte wurden verteilt, das Handy ausgeschaltet, Kerzen entzündet. Ökumene unter Nachbarn kann so einfach sein. Man habe viele Gemeinsamkeiten, war an vielen Tischen zu hören.

Liedertexte werden austeilt, damit jeder aus den Reihen der beiden Pfarrgemeinden mitsingen kann.

Die Andacht in der Auferstehungskirche begleitet der Chor.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.