Wiesau
09.10.2018 - 18:46 Uhr

Medikamente aus der Bibel

Biblische Heilmittel anstatt Chemie. Mehr darüber wusste die Heilpraktikerin Ulrike Geyer-Rosenthal, die seit rund 25 Jahren damit Erfahrung hat. Das sei nichts ungewöhnliches, betonte sie bei einem Vortrag des Frauenbundes im Pfarrzentrum.

Heilpraktikerin Ulrike Geyer-Rosenthal (rechts) referierte über biblische Heilmittel. Dazu eingeladen hatte der Frauenbund um Vorsitzende Brigitte Weig (links). Bild: wro
Heilpraktikerin Ulrike Geyer-Rosenthal (rechts) referierte über biblische Heilmittel. Dazu eingeladen hatte der Frauenbund um Vorsitzende Brigitte Weig (links).

Biblische Heilmittel anstatt Chemie: Mehr darüber weiß Heilpraktikerin Ulrike Geyer-Rosenthal, die seit rund 25 Jahren damit Erfahrung hat. Das sei nichts ungewöhnliches, betonte sie in einem Vortrag beim Frauenbund im Pfarrzentrum. Ulrike Geyer-Rosenthal erinnerte, dass bereits die Heiligen Drei Könige bei ihrem Besuch in Bethlehem an der Krippe wertvolle Geschenke mitgebracht hätten: Gold, Weihrauch und Myrrhe. "Freilich waren die Gaben kostbar. Sie bargen aber noch mehr", fügte sie hinzu. Die Mitbringsel aus dem Morgenland seien auch heilsam.

"Davon erzählte bereits Hildegard von Bingen", ließ die Referentin anklingen. Vor Jahrzehnten habe man die naturnahen Medikamente neu erforscht und dabei festgestellt, dass man damit vieles wieder heil machen könne, versprach sie mit Blick auf Entzündungen, die den Menschen ab und zu plagen. "Es gibt nichts Wertvolleres als Gold", erinnerte Geyer-Rosenthal an das kostbare Edelmetall der Herrscher. Gold sei auch eines der ältesten Medikamente in der Geschichte der Menschheit, fuhr sie fort und erinnerte an Wunderheiler, leider auch an Scharlatane, die neben den Ärzten das edle Element bereits vor Jahrtausenden in Gebrauch hatten. "Warum es heilt, konnten Wissenschaftler aber erst jetzt erklären."

Winzig dosiert - als kolloidale Lösung verabreicht - habe Gold einen regulierenden Einfluss auf das menschliche Immunsystem: "Zu diesem Ergebnis kamen schwedische und amerikanische Forscher." Die Sprecherin bedauerte, dass im Laufe der Zeit das Wissen verloren gegangen sei. Geyer-Rosenthal empfahl, statt auf Chemie zu vertrauen, lieber zur Natur zurückzukehren. "Nebenwirkungen können umgangen werden", machte sie deutlich. "Je früher ich mich dafür entscheide, umso besser." Die Referentin mahnte jedoch zu Geduld: "Es dauert, bis der Körper die Umstellung schafft."

Die Heilpraktikerin rückte die weiteren Gaben der Heiligen Drei Könige ins Blickfeld. Weihrauch verwende sie zum Beispiel als Salbe. Den "Breitband-Heiler" Myrrhe lobte sie wegen seiner Vielseitigkeit. Das Myrrheöl bilde einen Schutzmantel über Wunden. Darüber hinaus könne man es bei Beschwerden wie Ekzemen oder Druckschmerzen benutzen. Das Harzöl finde auch bei Fieber, Husten, Erkältung und Bronchitis Anwendung. Bei Mundspülungen tue es dem Zahnfleisch und dem Rachenraum gut. Hildegard von Bingen soll gesagt haben: "Ich habe das alles nicht erforscht." Das Wissen der Heiligen komme von Gott, zitierte die Wiesauerin.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.