21.09.2020 - 11:18 Uhr
WiesauOberpfalz

Nachwuchs des TB Jahn Wiesau vertauscht Tischtennisschläger mit Paddel

Die Tischtennis-Hallensportler nehmen eine besondere Herausforderung an. Bei einer Kanu-Tour auf der Naab machen sie Bekanntschaft mit wackeligen Kanus und Kajaks – und mit dem Wasser.

Kurz vor dem Start posierte der Tischtennis-Nachwuchs mit Kanu-Gide Thomas Mauersberger (vorne mit Hund) und Spartenleiter Markus Schäffler (hinten, Mitte).
von Konrad RosnerProfil

Eine komplett neue Erfahrung verschaffte die Sparte Tischtennis des TB Jahn Wiesau ihren Hallensportlern. 20 der 25 Aktiven, meist Kinder und Jugendliche, unternahmen eine Kanu-Tour auf der Naab. Spartenleiter Markus Schäffler hatte das Freizeiterlebnis organisiert. Der Trainer und Jugendwart wollte mit den Bewegungserfahrungen innerhalb einer neuen Sportart neue Trainingsreize setzen, aber auch den Teamgeist nach der halbjährigen Corona-Zwangspause in der Sparte erneuern.

Mit dem Fuchsmühler Gemeindemobil und Privat-Pkw fuhr der kleine Tross mit 12 Kanus auf Anhängern zum Tour-Einstiegspunkt nach Oberwildenau südlich Weiden. Nach einer detaillierten Sicherheitseinweisung zeigte Tour-Guide Thomas Mauersberger den Kanu-Novizen die Paddel- und Fahrtechnik sowie in erster Linie den richtigen Ein- und Ausstieg.

Die Wiesauer Sportler nahmen die emotionalen Erfahrungen beim Passieren von Stromschnellen oder Engstellen, in die Fahrrinne ragenden Baumstämmen oder unterschiedliche Ansichten, welche Route zu wählen ist, mit Begeisterung auf. Auf dem 16 Kilometer langen Naab-Abschnitt bis Pfreimd mussten auch zwei Wehre umgangen werden. Nur mit gemeinsamer Anstrengung gelang es, die bis zu 35 Kilo schweren Kanus über das Gras zu ziehen oder zu tragen. Da zum Ende der Tour die Kräfte schwanden, kam es zum Klassiker: das Team der "jungen Wilden" im Kanadier kenterte kurz vor dem letzten Wehr. Da die Naab an dieser Stelle seicht ist und das Wasser mit 22 Grad erträglich war, nahmen die Insassen ihr Schicksal mit Humor und zogen das vollgelaufene Boot bis zum nächsten Halt. Das verlorene Paddel und einen Schuh fand man glücklicherweise wieder. Am Ende des herausfordernden Tages trafen sich die Teilnehmer in Wiesau zur Abschlussbesprechung und Stärkung im Tennisheim.

Teambuilding ist beim Kanu-Fahren gefragt.
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