Wiesau
13.01.2019 - 11:50 Uhr

Nach Pornostar und Umweltschützerin jetzt Fernsehmutter

Schauspielerin Christina Baumer wird Mutter. Aber nur im Film. Dafür gleich zweimal an einem Tag und zum besten Sendetermin amSamstag im ARD und ZDF.

An der Seite von Christine Urspruch und Simon Licht spielt Christine Baumer (links) in der Serie „Dr. Klein“ eine werdende Mutter. Bild: Markus Fenchel / ZDF
An der Seite von Christine Urspruch und Simon Licht spielt Christine Baumer (links) in der Serie „Dr. Klein“ eine werdende Mutter.

In der ZDF-Krankenhausserie "Dr. Klein" mimt die in Wiesau aufgewachsene Fernsehschauspielerin Christina Baumer eine werdende Mutter, im ARD-Fernsehfilm "Verliebt in Valerie" hat sie zwei Kinder. Beide Sendungen werden am Samstag, 19. Januar, ausgestrahlt. "Dr. Klein" kommt um 19.25 Uhr im ZDF, "Verliebt in Valerie" um 20.15 Uhr im ARD. Wir haben die Schauspielerin gefragt, wie sie sich als Fernseh-Mutter fühlt.

Tatsächlich bekomme ich eher selten "normale" Rollen (lacht). Eine Schwangere zu spielen ist ohne eigene Erfahrung ziemlich schwierig. Ich habe mich lange mit einem Coach damit beschäftigt. Wir waren "schwanger" in München unterwegs. Ich hatte ein Kissen unter dem Kleid. Es hat super funktioniert, niemand hat etwas gemerkt und in der U-Bahn haben mir die Leute sogar ihren Platz angeboten. Außerdem habe ich zahlreiche Frauen befragt, die bereits Kinder haben. Jetzt bin ich natürlich super aufgeregt, ob es ihnen auch gefällt.

Ein Stück näher, allerdings längst nicht am Ziel. Ich freue mich über jede Rolle. Allerdings möchte ich natürlich Hauptrollen spielen und diese Chance hat sich bisher nur einmal ergeben. 2018 habe ich meine erste Episodenhauptrolle bei "Hubert ohne Staller" mit Titel "Babyboom" gedreht. Da könnt ihr mich am 30. Januar im ARD um 18.50 Uhr als Sprechstundenhilfe Liesl Wolpert erleben. Auf Sky läuft ab 25. Januar die Serie "Der Pass". Ich hatte nur eine kleine Rolle. Aber es ist bei Video-on-Demand-Plattformen schwer, reinzukommen und daher heißt es schon was, dass ich dabei sein durfte.

ONETZ: Ihre Rollen (wir erinnern an Tatort "Hardcore") sind immer häufiger technisch recht anspruchsvoll und äußerst abwechslungsreich. Wie haben Sie sich diesmal aufs Schwangeren-Dasein vorbereitet?

Christina Baumer: Tatsächlich bekomme ich eher selten „normale“ Rollen (lacht). Eine Schwangere zu spielen ist ohne eigene Erfahrung ziemlich schwierig. Ich habe mich lange mit einem Coach damit beschäftigt. Wir waren „schwanger“ in München unterwegs. Ich hatte ein Kissen unter dem Kleid. Es hat super funktioniert, niemand hat etwas gemerkt und in der Ubahn haben mir die Leute sogar ihren Platz angeboten. Außerdem habe ich zahlreiche Frauen befragt, die bereits Kinder haben. Jetzt bin ich natürlich super aufgeregt, ob es ihnen auch gefällt.

ONETZ: In "Verliebt in Valerie", als Freundin der Hauptdarstellerin, Mina Tander, haben Sie zwei Kinder. Macht Ihnen die Arbeit mit Kindern Spaß?

Christina Baumer: Mit Kindern vor der Kamera zu stehen ist immer toll. Sie geben einem sehr viel. Gleichzeitig kann man kaum etwas vorbereiten, da man nie weiß, wie sie reagieren. Man muss sich auf sie einlassen und sie machen lassen.

ONETZ: Wie bauen Sie Vertrauen auf, damit Sie in der Mutter-Kind-Rolle authentisch wirken?

Christina Baumer: Zu Kindern nehme ich Kontakt auf, bevor es ans Set geht. Man trifft sich im Aufenthaltsraum, stellt sich vor und stellt ihnen Fragen. Man erklärt ihnen, dass man für den Film jetzt gleich ihre Mutter spielt.

ONETZ: Die Serie "Dr. Klein" und der Fernsehfilm "Verliebt in Valerie" werden am Samstag im ARD und ZDF zur besten Sendezeit ausgestrahlt. Sind Sie damit Ihrem Ziel, als Schauspielerin regelmäßig im Fernsehen präsent zu sein, ein Stück näher gekommen?

Christina Baumer: Ein Stück näher, allerdings längst nicht am Ziel. Ich freue mich über jede Rolle. Allerdings möchte ich natürlich Hauptrollen spielen und diese Chance hat sich bisher nur einmal ergeben. 2018 habe ich meine erste Episodenhauptrolle bei „Hubert ohne Staller“ mit Titel „Babyboom“ gedreht. Da könnt ihr mich am 30. Januar im ARD um 18.50 Uhr als Sprechstundenhilfe Liesl Wolpert erleben. Auf Sky läuft ab 25. Januar die Serie „Der Pass“. Ich hatte nur eine kleine Rolle. Aber es ist bei Video-on-Demand-Plattformen schwer, reinzukommen und daher heißt es schon was, dass ich dabei sein durfte.

Hintergrund:

Worum es geht:

„Dr. Klein“ läuft als ZDF- Krankenhausserie, in der sich alles um die privaten und beruflichen Geschehnisse rund um die kleinwüchsige Kinderärztin Dr. Valerie Klein (Christine Ursprung, u. a. Tatort mit Jan Josef Liefers) dreht. Die 5. Staffel wird immer Samstag ausgestrahlt. Christina Baumer wirkt als Schwangere in der Episode „Aller Anfang ist schwer“ mit – am 19. Januar, um 19.25 Uhr im ZDF.

Im ARD-Fernsehfilm „Verliebt in Valerie“ arbeitet Florian (Sebastian Zimmler) in einem Nobelhotel. Er schwärmt für das Zimmermädchen Valerie (Mina Tander). Sie kämpft um das Sorgerecht für ihre Tochter (Leni Mattig). Als sich Florian bei ihr als Rechtsbeistand bewährt, keimt Hoffnung auf, Valeries Herz zu gewinnen. Christina Baumer spielt Valeries Kollegin Rosi. Beide sind befreundet, jedoch scheint Rosi nicht immer hinter ihrer Freundin zu stehen – am 19. Januar, um 20.15 Uhr im ARD.

In der ARD-Serie „Hubert ohne Staller“ am Mittwoch, 30. Januar mit Titel „Babyboom“ ist die Wiesauerin in der Episodenhauptrolle zu sehen. In Folge 120 liegt der Reproduktionsmediziner Dr. Alexander Hecht tot in einem Schuttcontainer. Weder die überforderte Sprechstundenhilfe Liesl Wolpert (Christina Baumer) noch Anästhesist Dr. Christoph Schickl haben einen Hinweis. Hubert (Christian Tramitz) und Girwidz (Michael Brandner) ermitteln – zu sehen am 30. Januar, um 18.50 Uhr im ARD.

 
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