04.12.2019 - 13:19 Uhr
WiesauOberpfalz

Rekordergebnis bei "Geschenk mit Herz"

Da ist einiges zusammengekommen: Für die Aktion "Geschenk mit Herz" sind in Wiesau über 200 Päckchen für arme und kranke Kinder verladen worden.

Mit einem Lastwagen holten die Humedica-Mitarbeiter Uwe Richter (im Lastwagen) und Hans Schuster (neben dem Fahrzeug, rechts) die Geschenke ab. Die Kinder und Erwachsenen halfen beim Einladen.
von Werner RoblProfil

„Bereits seit Jahren beteiligen sich die Grundschulen Wiesau, Falkenberg und Friedenfels an der Aktion“, informierte Rektorin Inge Dick, die sich erneut auch über die Unterstützung aus den beiden Wiesauer Kindergärten freute. Zum Rekordergebnis von 230 Geschenk-Paketen trugen zudem der Kindergarten aus Falkenberg, die Friedenfelser Kindertagesstätte, das Fuchsmühler Kinderhaus und die von Elfriede Stock vertretenen Landfrauen bei, um gemeinsam ärmere Kinder zu beschenken.

Dazu brauchte man einen Schuhkarton, um ihn mit Spielzeug, Hygieneartikeln, Schulmaterialien und Sachen zum Anziehen zu befüllen. Etwas zum Naschen durfte selbstverständlich auch mit hinein. Und damit die Kartons auch äußerlich was hermachen, wurden sie liebevoll in weihnachtliches Geschenkpapier verpackt.

Bereits seit Wochen sind Hans Schuster und Uwe Richter unterwegs, um die Päckchen abzuholen, die nach Kaufbeuren gefahren werden, um sie von dort aus zu den Kindern zu schicken, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Die Organisation Humedica wache darüber, dass die Spenden dort ankommen, wo die Not am größten ist. „Selbstverständlich sind wir alle auch im kommenden Jahr wieder dabei“, versprachen Inge Dick im Namen ihrer kleinen und großen Unterstützer.

Hintergrund:

Humedica hat seinen Hauptsitz in Kaufbeuren. Seit ihrer Gründung vor 49 Jahren leistet die internationale Organisation in fast 100 Ländern humanitäre Hilfe. Ziel ist es, diejenigen zu unterstützen, die durch Katastrophen oder strukturelle Armut in Not geraten sind. Zudem engagiert sich Humedica auch im Bereich der Versorgungshilfe, aber auch in langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit.

Möglich gemacht wird die Arbeit durch die Unterstützung vieler Ehrenamtlicher, lokaler Partnerorganisationen und Mitarbeiter in den einzelnen Projektländern. Der sorgfältige und verantwortungsvolle Umgang mit Spendengeldern wird seit rund elf Jahren durch die jährliche Auszeichnung mit dem Spendensiegel des Deutsches Zentralinstitutes für soziale Fragen bestätigt.

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