(wro) Bei der Spielvereinigung Wiesau ist Benjamin Lauton als Kapitän der Mannschaft beliebt. Die viel umjubelten Treffer gleich nach der Trauung aber schoss Bennys Braut Katrin. Elegant und mit viel Schwung bewies die junge Schönhaiderin, dass sie beim regelmäßigen Zuschauen am Spielfeldrand doch so einiges gelernt hatte, um beim Toreschießen vor ihrem Bräutigam zu glänzen.
Die standesamtliche Trauung hatten Benjamin Lauton und Katrin Schaumberger in die Burg Falkenberg verlegt, wo sie sich vor Bürgermeister Toni Dutz Ende Mai das Jawort gaben. Pfarrer Maximilian Roeb nahm ihnen nun das Eheversprechen bei der kirchlichen Trauung ab. Feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst am Samstagnachmittag vom Wondreber Chor „TonArt“. Wohnen werde man künftig im Gemeindeteil Schönhaid, war von den glücklichen Brautleuten zu erfahren.
Draußen vor der Kirchentüre hatten sich bereits viele Bekannte und Freunde versammelt, um dem 28-jährigen Bekleidungsfachwirt und der zwei Jahre jüngeren Projektmanagerin alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg zu wünschen. Rote und weiße Luftballons stiegen in den Himmel auf. Ein übergroßes, auszuschneidendes Herz zierte ein von Freunden vorbereitetes Stoffbanner. Auch die in rot gekleideten Spielerkameraden waren auf den Kreuzberg gekommen, um dort ein Rosenspalier zu bilden. Dabei sorgten ein unglücklich verschossener „Elfmeter“ des Bräutigams sowie der damit verbundene bittere Ballverlust für Lacher unter den Zuschauern am Kirchplatz. Aufgefunden wurde das vermisste Leder erst kurz vor der Abreise ins Schlosshotel Ernestgrün, wo schließlich gemeinsam gefeiert wurde.













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