Die Gläubigen in seinem früheren Wirkungskreis in Wiesau haben den Pfarrer nicht vergessen. Der Musikverein überraschte den Jubilar einen Tag nach seinem Geburtstag mit einem Ständchen besonderer Art in der Kirche.
Pfarrer Früchtl ist heute noch in seiner früheren Wirkungsstätte, der Pfarrei St. Michael in Wiesau, Mitglied des Musikvereins Wiesau und Umgebung. Der Verein hat in seinen Statuten festgelegt, Mitgliedern, die das 65. Lebensjahr vollenden, ein Geburtstagsständchen zu spielen. Das wollten die Musiker bei einem Auftritt in der Vorabendmesse am 16. Februar erledigen, doch die Eucharistiefeier am Geburtstag des Geistlichen gestaltete der katholische Kirchenchor, letztmals unter Leitung von Florian Löw. Die Chorgemeinschaft zeigte nicht nur beim Abschlusslied „Gott mag Segen“ von Rodney Bambrick ihr ganzes Können. Überfüllt war der Pfarrsaal St. Josef beim anschließenden Stehempfang. Viele Gratulanten empfingen Früchtl mit Beifall. Eine Welle der Sympathie trug den Jubilar durch den Abend.
Was Pfarrer Max Früchtl nicht ahnte, trat einen Tag nach seinem 65. Geburtstag ein: Spontan hatten sich die Wiesauer entschieden, am Sonntag, nach Floß zu fahren, um dem allseits beliebten und geschätzten Mitglied musikalisch zu gratulieren. Das geschah durch den Auftritt in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. 13 Mitglieder der Blaskapelle intonierten unter Leitung von Josef Polata aus der Haydn-Messe. Pfarrer Früchtl reagierte bewegt über den Auftritt der Bläser: „Ihr habt mir eines der schönsten Geburtstagsgeschenke gemacht.“ Der Jubilar dankte mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ und übermittelte die besten Grüße an alle Wiesauer.













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