Aufgrund der Corona-Einschränkungen konnte sich heuer nur eine Handvoll Pilger auf den beschwerlichen Fußweg von Wildenau nach Wernersreuth begeben. Die Gruppe besuchte die Laurentiuskirche in Stein und die Kirche Mariä Himmelfahrt in Tirschenreuth. Beim Bild der Pieta in der Anbetungskapelle segnete Ruhestandspfarrer Konrad Gruber die Gläubigen und wünschte Kraft auf dem weiteren Weg. Bei schönstem Herbstwetter wurde am Landgerichtsweg der Kreuzweg aus der Stabauernsammlung gebetet.
Anderentags fand sich eine kleine Pilgergemeinschaft in der Wallfahrtskirche St. Quirin ein. Der neue Pfarrer von Püchersreuth, Dr. Antony d’Cruz, übergab das länderverbindende „Altehrwürdige Egerer Pilgerkreuz“. Der Weg führte nach Loreto, dem wiedererrichteten Marienheiligtum nahe der Grenze. Herbert Baumann trug eine Betrachtung zum beiderseitigen Pilgerkreuz vor. Nach einer Stärkung fuhr die Gruppe zum Mariahilfberg im Egerland. An der Kapelle am Waldrand warteten bereits Einheimische auf die Ankunft der Wallfahrer. Beim Betreten der Gnadenkapelle berührte Alfons Scharnagl nach altem Brauch den Schrein der Marienstatue mit dem Kreuz.
Pater Milan Kučera feierte einen Gottesdienst in tschechischer und deutscher Sprache für die Pilger. Anschließend waren alle in den Pfarrsaal eingeladen. Am Ende übergaben die Pilger Paramente, einen Satz deutscher Gebetbücher, einen Fußball sowie eine Spende für den Unterhalt von Maria Kulm.
Pater Kučera bedankte sich in besonderer Weise, da wegen der Pandemie nur wenige Besuchergruppen nach Maria Kulm kamen. Umso mehr freute er sich, dass nun mehr einheimische Gläubige zu den Gottesdiensten kommen. Als Zeichen der Glaubensverbindung bleibt das Pilgerkreuz an seinem Ursprungsort zur dortigen Verehrung und Rückführung im nächsten Jahr.














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