Wildenreuth bei Erbendorf
29.07.2026 - 14:54 Uhr
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Dorffest Wildenreuth erneut Besuchermagnet

Mit vereinten Kräften hat die Dorfgemeinschaft Wildenreuth wieder einiges auf die Beine gestellt und für ein reibungsloses Dorffest gesorgt. Getrübt wird die Stimmung durch den erneuten Vandalismus im Ort.

Auch dieses Jahr war wieder von zahlreichen Gästen zu hören: Die große Vielfalt entlang der Food-Meile beim Wildenreuther Dorffest überzeugte. Die Auswahl erstreckte sich unter anderem von Wildschweinsemmel über Forelle, Feines vom Grill, Gyros, Langos, Pulled Pork, Pizza, Brezen mit Käse und selbstgebackenen Kuchen, kurzum: Es war für jedermann etwas dabei.

Mittelpunkt des Festes war wieder der Dorfplatz Wildenreuth. Neben Bühne und Festzelten am Platz selbst gab es jedoch auch in den umliegenden Höfen und Gärten die unterschiedlichsten Angebote. Weinlaube, Cocktailbar, Zoiglecke und Pilsbar luden zum Verweilen ein. Neu in diesem Jahr waren Führungen durch den historischen Turm der St.-Jakobus-Kirche, zudem die Late-Night-Kaffeebar in einer Scheune mit Blick auf eine historische Dreschmaschine.

Auch für junge Familien und Kinder stand am Nachmittag einiges auf dem Programm. Im eigens angelieferten Riesensandkasten konnte bei der Schatzsuche nach vergrabenen Edelsteinen gesucht werden, die die fleißigen Finder gegen Eisgutscheine eintauschen konnten. Daneben sorgten eine Hüpfburg und der Tanzauftritt des Kinderturnens für kurzweilige Unterhaltung.

Der Bieranstich durch Bürgermeister Bernhard Schmidt mit nur einem beherzten Schlag sorgte für Applaus. Die Heusterz-Musikanten sorgten dabei am Nachmittag für eine zünftige musikalische Untermalung. Das Bier war dieses Jahr wieder von der Schlossbrauerei Friedenfels bezogen worden, die mit ihrem Jubiläumsfestbier zugleich ihr 140-jähriges Bestehen feierte. Gegen Abend lockte die Band „Trachtenrocker“ einige Gäste zum Tanzen vor die Bühne. Zum Abschluss gab es für alle mit Durchhaltevermögen, die etwa die Zeit in der Bar der Motorradfreunde oder am Pilsausschank überbrückt hatten, früh um 3 Uhr das obligatorische Weißwurstfrühstück. Wie immer gab es große Unterstützung aus dem ganzen Dorf, so berichten die Organisatoren aus dem Festausschuss. Der Auf- und Abbau über mehrere Tage verlief reibungslos.

Etwas überschattet wurde die frohe Stimmung rund um das erfolgreiche Fest durch erneuten Vandalismus und Schmierereien. Vermutlich in der Nacht des Dorffestes waren wieder einige Orts- und Straßenschilder besprüht und beschädigt worden. Zudem waren auch im Vorfeld des Festes die bekannten Strohmännchen, die für die Veranstaltung nahe der Bundesstraße werben, umgestoßen worden. Die Taten reihen sich ein in vergleichbare Vorkommnisse der zurückliegenden Wochen; unter anderem war Anfang Juni ein Dixi-Häuschen gesprengt worden und zahlreiche Ortsschilder entwendet.

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