Florianstag in Wildeppenried mit 13 Feuerwehren

Angeführt von der Stadtkapelle zogen die Kameraden beim Kirchenzug durch Wildeppenried
von Elfriede WeißProfil

"13 Feuerwehren mit über 200 Kameraden sind heute hier, das zeigt den starken Zusammenhalt und untermauert die Verbundenheit": Das betonte der stellvertretende Oberviechtacher Bürgermeister Egbert Völkl in seinem Grußwort zum Florianstag. In einem langen Kirchenzug gingen die Vertreter des Kreisbrandmeister-Bereichs 3.1, der sich von Winklarn über Oberviechtach bis Pullenried erstreckt, durch Wildeppenried. Angeführt wurde der Zug von der Stadtkapelle Oberviechtach, die auch den Gottesdienst musikalisch gestaltete.

Kaplan Florian Frohnhöfer ging in seiner Predigt auf das Leben und Wirken des Heiligen Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehr, ein: "Florian hat sich für verfolgte Christen eingesetzt und wurde im Jahr 304 nach Christus mit einem Stein um den Hals ertränkt." Der Heilige habe nicht an sich selbst gedacht, sondern anderen Menschen sein Vertrauen geschenkt. "Er hat Zuwendung statt Machthaberei gelebt und uns dadurch gezeigt, wofür sich ein Mensch entflammen kann", so der Geistliche, der damit einen Bogen zu den Feuerwehrkameraden spannte: "Auch unsere Feuerwehren handeln nach dem Lebensprinzip des Heiligen Florian."

Im Festzelt begrüßte Kommandant Michael Schlagenhaufer auch im Namen des Vorstands Josef Bayer die Gäste, besonders Kreisbrandmeister Peter Killermann, Bürgermeisterin Sonja Meier und die stellvertretenden Bürgermeister aus Oberviechtach, Egbert Völkl und Günter Gilch, sowie Kaplan Frohnhöfer. Völkl richtete den Dank der Stadt Oberviechtach an die Wildeppenrieder Kameraden für die Ausrichtung des Florianstags: "Gerade die immer mehr werdenden technischen Hilfeleistungen und der ehrenamtliche Einsatz für die Mitmenschen verdienen großen Dank." Das gemütliche Beisammensein mit der Stadtkapelle genossen alle nach den langen Einschränkungen durch die Pandemie.

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