Die Jagdgenossen sind mit ihrem Jagdvorsteher, dem Vorstandsteam und den beiden Pächtern zufrieden: Bei Problemen mit Wildschäden setzen sich alle zusammen und besprechen die Schadensregelung.
Aus diesem Grund konnte die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Wildeppenried unter der Führung von Jagdvorsteher Josef Bauer auch in fast familiärer Atmosphäre durchgeführt werden. In seinem Bericht stellte Bauer fest, dass sich im abgelaufenen Vereinsjahr die Verbissschäden nach einem Gutachten der Hegegemeinschaft Pullenried mit einer Größe von 5106 Hektar, zu der auch die Flächen der Jagdgenossenschaft Wildeppenried gehören, in Grenzen gehalten haben und als "tragbar" eingestuft worden sind.
Als Folge davon kann der Abschussplan eingehalten oder sogar ein wenig darüber hinausgegangen werden. Ein weiteres Thema des Jagdvorstehers war der Datenschutz, wobei er deutlich machte, dass es nur den Grundstücksbesitzer etwas angehe, welche Grundstücksflächen er dazu kaufe, verpachte oder veräußere. Bauer wies auch daraufhin, dass Veränderungen im Grundstücksbesitz im Liegenschaftskataser fortgeschrieben werden und damit auch gemeldet werden müssen, was eine "Bringpflicht" des Grundstücksbesitzers an die Jagdgenossenschaft beinhalte. Der Jagdvorsteher dankte den Jagdgenossen dafür, dass in der Jagdgenossenschaft Wildeppenried äußerst fair mit den beiden Jagdpächtern Bernhard Brandstätter und Michael Portner umgegangen werde, was sich besonders bei Wildschäden oder bei den Meldungen vor dem Abmähen von Ernteflächen zeige. Bernhard Brandstätter berichtete, dass er mit acht Rehen im Rahmen des Abschussplanes geblieben sei. Drei Rehe wurden überfahren. Weitere drei Jungtiere starben trotz aller Vorsichtsmaßnahmen den "Mähtod".
Bei den Neuwahlen schenkten die Jagdgenossen wieder Josef Bauer das Vertrauen als Jagdvorsteher, der von Christian Eckl vertreten wird. Stefan Hammer und Peter Ruhland sind Beisitzer, Daniel Ruhland Kassier, Armin Zimmermann Schriftführer. Die Kasse wird von Günter Fleischer und Michael Stilp geprüft.
Abschließendes Thema war die Auszahlung des Jagdpachtschilling. Der Jagdpacht für die letzten beiden Jahre wird ausbezahlt. Termine sind Sonntag, 10. März, 10 bis 11.30 Uhr, und Freitag, 22. März, 20 bis 22 Uhr, jeweils im Dorfgemeinschaftshaus Wildeppenried.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.