28.09.2018 - 10:59 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

In 300 Sekunden alles erledigt

Die Feuerwehr Windischeschenbach beweist in einer Leistungsprüfung ihr Können. Mit Atemschutzausrüstung rücken die Teilnehmer zu einem Brandherd vor.

Die Gruppe im Brandeinsatz: Innerhalb von nur 300 Sekunden waren alle Aufgaben erfolgreich gemeistert.
von SMLProfil

(sml) Wenn es brennt, ruft man die Feuerwehr. Damit das Löschen eines Feuers auch reibungslos klappt, müssen die Männer und Frauen dies üben. Wie gut sie ihr Handwerk beherrschen, beweisen die Floriansjünger alle zwei Jahre bei einer Leistungsprüfung für die Brandbekämpfung. Hier müssen sie zeigen, dass sie innerhalb kürzester Zeit einen Löschangriff mit Schläuchen und Verteilern sowie Strahlrohren aufbauen können. Zudem müssen die Kameraden einen Saugschlauch richtig kuppeln, sichern und bereitlegen.

Es gibt verschiedene Arten von Tests. Diesmal wurde die Variante mit aktivem Atemschutz gezeigt. Bei dieser Version ist zwar das Zeitkonto bedeutend höher als bei den anderen Versionen, dafür ist der Test anspruchsvoller. So müssen müssen sich zwei Kameraden mit je einem Atemschutzgerät, Schutzmaske und Werkzeug ausrüsten. Mit dem zusätzlichen Gewicht und der eingeschränkten Sicht rücken der Angriffstrupp vor, um das imaginäre Feuer zu löschen. Durch das Anlegen der Gerätschaften darf bei dieser Form fünf statt nur drei Minuten gebraucht werden.

Die neunköpfige Gruppe im Löscheinsatz mit Frauen und Männern aus Windischeschenbach demonstrierten dies bravourös. In nur 300 Sekunden hat die Gruppe alle Aufgaben ohne Fehler gemeistert. Kerstin Wabra erreichte Stufe eins, Christian Höchst Stufe zwei, Anton Schieder und Matthias Friedrich die dritte sowie Julia Meyer die vierte Stufe. Stufe fünf absolvierten Matthias Höning, Sebastian Plödt und Daniel Giehl. Sechste und somit letzte Stufe absolvierte Stefan Döllinger.

Die Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Martin List aus Pirk, Kreisbrandmeister Thomas Weidner aus Windischeschenbach und Schiedsrichter Felix Müller aus Floss, waren mit den Leistungen zufrieden. Sie lobten den Eifer, mit den sich die Floriansjünger an die Aufgaben herangewagt hatten.

Kommandant André Stessmann schloss sich den Glückwünschen an und dankte Ausbilder Markus Weidner und Matthias Höning. Weidner ist schon viele Jahre mit den Leistungsprüfungen und Ausbildungen vertraut und gilt bereits als "Papa" für Prüfungen. Auch Bürgermeister Karlheinz Budnik gratulierte den Absolventen und sponserte das Abschlussessen im Namen der Stadt.

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