13.02.2020 - 09:01 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Barrierefreies Wohnen: Bauarbeiten starten Mitte März

Die Genehmigung liegt vor, die Baumeisterarbeiten sind vergeben. Ab Mitte März verwandelt sich das Gelände in der Xaver-Lindner-Straße in eine Baustelle. Das Landkreissiedlungwerk baut 12 barrierefreie Wohnungen.

Baustellenbesichtigung bei Schneegestöber (von links): Rupert Troppmann, Simon Wittmann, Andreas Meier, Katrin Weidner, Karlheinz Budnik und Axel Weidner.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Bei dichtem Schneegestöber trafen sich die drei Vorsitzenden des Landkreissiedungswerks Simon Wittmann, Andreas Meier und Rupert Troppmann mit Bürgermeister Karlheinz Budnik sowie den Architekten Katrin und Axel Weidner in der Xaver-Lindner-Straße zur Baustellenbesichtigung.

Auf dem Gelände, auf dem früher ehemalige Hofbauer-Mietshäuser standen, will das Landkreissiedlungswerk zwölf barrierefreie Wohnungen bauen. "Mitte März geht's los", gab Altlandrat Simon Wittmann bekannt. "Wenn alles nach Plan läuft, steht bis Ende des Jahres der Rohbau", umriss Architekt Axel Weidner den Zeitplan. Komplett fertig gestellt dürfte das Projekt 2021 sein.

Das Landkreissiedlungswerk habe vor einigen Jahren den sozialen Wohnungsbau wiederbelebt. Mittlerweile werde nur noch barrierefrei gebaut. Das Gelände in der Xaver-Lindner-Straße sei ein Glücksfall gewesen. "Denn wir sind immer auf der Suche nach geeigneten Grundstücken", sagte Wittmann.

Die alten Blocks sind im vergangenen Jahr abgerissen worden, um Platz für den Neubau zu machen. "Hier konnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", freute sich Landrat Andreas Meier. Zum einen gebe es neue Wohnungen, zum anderen habe man ein städtebauliches Problem lösen können. Dies sah auch Bürgermeister Karlheinz Budnik so. "Ich bin sehr dankbar, dass das Landkreissiedlungswerk Windischeschenbach ausgewählt hat. So war es möglich, einen Leerstand wieder einer guten Nutzung zuzuführen." Außerdem gebe es bis jetzt noch keinen barrierefreien Wohnraum in Windischeschenbach. Viele würde darauf schon warten.

Axel Weidner skizzierte kurz die Pläne für die zwölf barrierefreien Wohnungen, die auf zwei Häuser verteilt sind. Die Wohnungen haben eine Größe von 64 bis 100 Quadrameter, drei Wohnungen sind sogar rollstuhlgercht. Es ist geplant, die beiden Häuser mit einem Steg zu verbinden. Eine schlichte, für die Region typische Putzfassade vervollständigt das Bild. Holzfenster und eine hinter lüftende Holzfassade aus Lärchenholz im Sockelbereich geben den Gebäuden Wärme und Charakter. Geheizt wird mit einer Holzpellet-Anlage.

Im Außenbereich enstehen neben Stellplätzen für die Anwohner, begrünte Flächen, ein Spielbereich für Kinder und Flächen, um sich zu treffen und zu verweilen.

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