Eigentlich hatte Hubert Schug geplant, seine neue Apotheke in der Hauptstraße im Sommer 2017 zu eröffnen. Der Innenausbau war schon sehr weit fortgeschritten. Es fehlt nur noch der Feinschliff, hieß es damals. "Doch wir haben es einfach nicht geschafft", gibt er zu. Es sei zeitlich nicht möglich gewesen, erklärt der Apotheker auf Nachfrage. "Mir sind andere Baumaßnahmen dazwischen gekommen."
Außerdem laufe der Mietvertrag für die bisherigen Räumen in der Bahnhofsstraße noch bis 2020. "Wir hatten also keine große Eile." Nun will Schug das Projekt vorantreiben. "Mitte Februar geht's wieder los", verspricht er. Dann wird die Elektrik verlegt. "Und wenn im April das Wetter passt, wollen wir die Rampe in Angriff nehmen", plant er. Die ist notwendig, um gehbehinderten Patienten einen barrierefreien Zugang zur Arztpraxis zu ermöglichen.
Mitte des Jahres wird auch sein Sohne mit dem Pharmazie-Studium fertig. "Er kann mich hier dann auch unterstützten", sagte der Apotheker. Schug hatte das Gebäude 2015 von der Sparkasse gekauft. Das Geldinstitut, das hier eine Filiale betrieb, wollte als Mieter im Gebäude bleiben. Allerdings sollten die Räume verkleinert und modernisiert werden.
Vorübergehend zog die Sparkasse deshalb in einen Container, der am Anger stand. Nach dem Umbau entstand im Erdgeschoss nicht nur eine zeitgemäße Bankfiliale - es blieb auch noch so viel Platz, dass die Apotheke mit einziehen kann.













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