Windischeschenbach
08.08.2023 - 09:25 Uhr

Bayerischer Innenminister zeichnet drei Windischeschenbacher aus

Gleich drei Windischeschenbacher bekamen das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt verliehen. In einer Feierstunde in Erlangen überreichte Innenminister Joachim Herrmann die Auszeichnung an Anita und Wilfried Greger sowie an Katja Stessmann.

Anita und Wilfried Greger aus Bernstein setzen sich für den Ortsverschönerungsverein Bernstein ein. Wilfried Greger ist seit über zwei Jahrzehnten Mitglied im Vorstand und langjähriger verantwortungsvoller Kassier. Er übernimmt auch die Rasen- und Heckenschnitte der öffentlichen Flächen.

Anita Greger war viele Jahre Schriftführerin und ist seit zehn Jahren Vorsitzende des Vereins, der seit 1970 besteht. Sie bietet Bastelstunden an, übernimmt Pflegearbeiten an den Grünflächen des Ortes und animiert zum Blumenschmuck. Mehrere Jahre gehörte sie einer Kirchenverwaltung an.

Besonders Geschick beweist sie seit vielen Jahren auch beim Ferienprogramm der Stadt Windischeschenbach. Ihre Bastelstunden (Vogelhäuser oder Insektenhotels) erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kindern. Alljährlich organisiert sie außerdem einen Blumenschmuckwettbewerb. Das es beim Wettbewerb auch ansehnliche Preise gibt, ist hauptsächlich dem Engagement des Ehepaares Greger zu verdanken.

1995 trat Anita Greger als erste Frau in der Vereinsgeschichte der Feuerwehr Bernstein dem aktiven Dienst bei. Mit diesem Schritt wurde zeitgleich ein Tabu gebrochen und viele junge Damen folgten zwischenzeitlich diesem Beispiel. Neben dem Engagement als Gruppenführerin war Anita Greger von 2004 bis 2008 Jugendwartin. 2014 bis 2017 bekleidete sie zudem das Amt der zweiten Vereinsvorsitzenden. Bis heute unterstützt sie den Kommandanten als Gruppenführerin bei der Ausbildung und bei Einsätzen.

Katja Stessmann war zunächst Leiterin einer Jugendgruppe im Ortsjugendwerk der AWO Windischeschenbach. Seit fast zwei Jahrzehnten ist sie Vorsitzende sowie Delegierte des Ortsvereins bei überörtlichen Konferenzen. Mehrere Jahre war sie Vorstandsmitglied beim Landesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern.

Bereits 1947 wurde die AWO Windischeschenbach gegründet. Das Ortsjugendwerk kam 1978 hinzu. Es ist mit seinen rund 300 Mitgliedern das größte Ortsjugendwerk in Bayern. Neben wöchentlichen Gruppenstunden für die unterschiedlichen Altersklassen wird alljährlich ein „Tag des Kindes“ (Vorträge, Kinderbelustigungen), ein „Bunter Abend“ (Theateraufführungen, Spiele) veranstaltet.

Höhepunkt des Vereinsjahres ist das große Pfingst-Zeltlager. Außerdem beteiligt sich das Jugendwerk „vor Corona“ mit wöchentlichen Kinovorführungen am Ferienprogramm der Stadt. Bereits 2020 in der Corona-Pandemie wurde für Mitbürger ein Einkaufsservice ins Leben gerufen. Für Kinder wurden zahlreiche „kontaktlose“ Aktionen geplant und durchgeführt. Selbst ein „Weihnachtsstandl to go“ wurde in den vergangenen zwei Jahren organisiert.

 
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