09.03.2020 - 18:38 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Bewegtes Jahr für Pfarreiengemeinschaft

Einmal im Jahr sind alle Leute der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach-Neuhaus eingeladen, Informationen rund um die Pfarrei zu erhalten. Die Kirchenpfleger geben ausführlich Antworten.

Pfarrgemeinderatssprecher Simon Maurer (stehend) und Brigitte Kreinhöfner, stellvertretende Sprecherin, halten Rückschau mit Bildern über das vergangene Jahr.
von Miriam SperberProfil

Sowohl die Verantwortlichen der Kirchenverwaltungen Neuhaus, Windischeschenbach und Bernstein als auch der Pfarrgemeinderatssprecher und eine der beiden Stellvertreterin gaben Auskunft über das letzte Jahr. Simon Mauerer und Brigitte Kreinhöfner hielten Rückschau mit Bildern von Highlights des letzten Jahres: beispielsweise die Pfarrfeste in den jeweiligen Pfarreien, der gemeinsame Gottesdienst am Comet unter dem Motto „Brücken bauen“, einige Male fand die Kinderkirche in Neuhaus statt, der Dekanatstag mit Beate Eichinger zur Öko-Enzyklika, der Christkindlmarkt, die Verabschiedung des Chordirigenten Helmut Wolf in den Ruhestand und diverse andere Feste der einzelnen Gruppierungen. Zur Erstkommunion wurden in Windischeschenbach 18, in Neuhaus 6 Kinder geführt.

Kirchenverwaltung Windischeschenbach

Für die Kirchenverwaltung Windischeschenbach berichtete Bertwin Fleck. Die Arbeiten am Friedhof bezüglich Mauer und Probe-Wege wurden abgeschlossen. Es wird demnächst nochmal eine Schicht Feinsplit aufgetragen. Das Weißeln in der Pfarrkirche kann erst später erfolgen, wenn die Genehmigung dazu vorliegt. Aus der Mariengrotte wurde das Opfergeld für die Kerzen gestohlen. Es kam zur Anzeige. Der Opferstock wurde nun noch mehr „einbruchssicher“ gemacht. Fleck nannte einige Themen, die auf die Kirchenverwaltungen zukommen wie ein Klimaschutzkonzept mit Gebäudedatenerfassung. Dem Thema Neubau „Oberpfälzer Hof“ hat die Kirchenverwaltung Windischeschenbach wohlwollend zugestimmt. Garage und Toilette werden in diesem Zuge mit abgerissen, aber vom Investor nach den Neubauarbeiten in das Konzept integriert und der Kirche wieder zur Verfügung gestellt.

Kirchenverwaltung Windischeschenbach

Ferdinand Schönberger informierte für die Kirchenverwaltung Neuhaus: Einige Reparaturen erfolgten an und um die Agatha-Kirche. Auch in Dietersdorf gab es kleinere Reparaturen um die Kirche. Die Pfarrbücherei wurde bestückt. Derzeit ist man dabei, alte Glühbirnen, die viel Energie brauchen, gegen LED-Lampen austauschen. So spare man Energie ein. Schönberger dankte Wolfgang Höning, der sich in den letzten Jahren um die Kirchenabrechnung kümmerte. Zukünftig wird die Frau Monika Burkhard mitübernehmen. Stadtpfarrer Hubert Bartel überreichte ein kleines Dankeschön.

Kirchenverwaltung Bernstein

Hans Stangl hielt für die Kirchenverwaltung Bernstein Rückschau. „Es war ein durchschnittliches Jahr.“ Am Gotteshaus gab es kleinere Schäden. Beispielsweise fiel der Glockenschlag aus. Der Motor hierzu ist über 80 Jahre als und müsse demnächst ausgetauscht werden. Am Friedhof in Bernstein ist eine Mauer eingebrochen, die mit Holzbalken nun fixiert wurde. Die Auffahrt zum Friedhof ist bereits länger im Gespräch, da man den Friedhof nur über Stufen erreichen kann. Sargträger oder gehbehinderte Menschen erreichen den Friedhof nicht barrierefrei.

Kirchenpfleger Fleck, Schönberger und Stangl dankten allen Haupt- Neben- und Ehrenamtlichen für ihre Arbeit und ihr Engagement im vergangenen Jahr. Stadtpfarrer Hubert Bartel dankte allen Gremien für die Arbeit. „Es steckt sehr viel Arbeit im Hintergrund, die man nicht sieht, die aber hervorragend läuft – sowohl im Pfarrgemeinderat als auch in den Kirchenverwaltungen!“ Er dankte allen, die sich engagieren und tolle Arbeit leisten.

Sicherheitsbeauftragter Heinz Uhl von der Kirchenverwaltung Windischeschenbach informierte die Anwesenden, dass zukünftig bei Veranstaltungen eine Gefährdungsermittlung gemacht werden muss: Was könnte bei einer Veranstaltung passieren? Sind wir dahingehend gerüstet? Dazu gibt es eine Checkliste. Die Verantwortlichen der verschiedenen Vereine und Gruppierungen werden dazu ein Informationsblatt erhalten. Möglich wäre es, dies mit den Vorständen an einem „Runden Tisch“ zu besprechen. Des Weiteren wurde für alle aktiven Mitglieder in der Pfarrei ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten, zu dem über 50 Leute kamen.

Pfarrgemeinderatssprecher Simon Maurer (links) und Brigitte Kreinhöfner (rechts), stellvertretende Sprecherin, hielten Rückschau mit Bildern über das vergangene Jahr.
Stadtpfarrer Hubert Bartel und Kirchenpfleger Ferdinand Schönberger (Neuhaus) dankten Wolfgang Höning, dass er die letzten Jahre die Kirchenabrechnungen gemacht hat. Zukünftig wird dies für Neuhaus Frau Monika Burkhard machen.
Hintergrund:

Kirche und Corona

Stadtpfarrer Hubert Bartel wurde bereits in Schreiben hingewiesen, den persönlichen Friedensgruß anlässlich des Corona-Virus zu unterlassen. Des Weiteren soll der Umgang mit dem Weihwasser beim Betreten des Gotteshauses vorübergehend eingestellt werden. Auch von der Mundkommunion wird abgeraten. Bartel meinte diesbezüglich jedoch, dass das Thema zu stark aufgebauscht wäre. Man müsste die Möglichkeiten einer Infizierung beispielsweise auch bei jeder Grippewelle einstellen. Man solle nicht überbesorgt reagieren. Leute, die ängstlich sind, dürfen

selbst entscheiden, ob sie sich mit dem Weihwasser am Eingang bekreuzigen, meint der Geistliche. Ob Gesundheitsexperten da gleicher Meinung sind darf jedoch bezweifelt werden.

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