Der Seniorenbus, der seit einigen Wochen die Bürger zu den wichtigsten Einkaufsorten der Stadt bringt, kommt gut an. "Ziel ist es, unsere Senioren in ihrer Mobilität zu unterstützen. Gleichzeitig sollen auch unsere Einkaufsmöglichkeiten und die Einrichtungen vor Ort gestärkt werden, in dem wir den Weg dorthin erleichtern. Das waren die Grundsätze für die Einführung des Seniorenbusses", betonte Bürgermeister Karlheinz Budnik, der die Fahrgäste nun auf einer Tour begleitete.
Chauffeur Thomas Neugirg holt die Leute vor der Haustüre ab. In Absprache mit den Mitfahrern wurden die Verbrauchermärkte Edeka und Netto genannt. Aber auch weitere Ziele sind denkbar, so zum Beispiel die Hauptstraße, um die dort vorhandenen Geschäfte, Banken oder auch die benachbarten Ärzte aufzusuchen.
Sieben Mitfahrer nutzten am vergangenen Freitag den Bus. Zwei Damen outeten sich als Stammgäste. Sie sind seit der ersten Fahrt mit dabei und möchten die Einrichtung nicht mehr missen. "Früher mussten mich meine Kinder fahren", erzählte eine Frau. "Nun kann ich meine Einkäufe wieder selbst organisieren", freute sie sich. Auch Arzttermine werden zum Teil schon auf die Fahrzeiten des Einkaufsbusses abgestellt. Zum Preis von einem Euro kann jeder mitfahren. "Billiger geht es eigentlich nicht mehr", waren sich die Mitfahrer einig. "Wir machen auch kräftig Werbung", sagte Kurt Bauer, heute der einzige Mann unter den Mitfahrern. Sitzplätze sind noch genügend frei, es wäre also noch Luft nach oben. Wer den Bus am Freitag in Anspruch nehmen möchte, meldet sich am Donnerstags bis 20 Uhr beim Busunternehmen Neugirg unter Telefon 09681/3915 an.













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