11.07.2018 - 13:29 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Flickwerk "Krähenhügel"

Die Asphaltschicht am Krähenhügel gleicht einem Flickenteppich. Risse und Löcher überziehen die Fahrbahn. Der Bauausschuss ist sich einig: Das soll so nicht bleiben.

Der Bauausschuss ist sich einig: In der Ortsstraße „Am Krähenhügel“ muss dringend etwas gemacht werden. Außerdem soll die Verlängerung, die in die Tulpenstraße nach Neuhaus führt, ebenfalls asphaltiert werden.

(mic) Das Gremium traf sich am Dienstag zunächst zum Ortstermin auf dem großen Parkplatz in der Naabstraße. Von dort marschierten die Mitglieder ein Stück den Hang hinauf, um sich vom Zustand der Ortsstraße "Am Krähenhügel" zu überzeugen. Diese bot keinen schönen Anblick und sollte dringend erneuert werden.

Die Bezeichnung "Am Krähenhügel" beinhaltet außerdem noch den Fußweg hinauf in die Tulpenstraße nach Neuhaus - auch er ist marode. "Wir kommen nicht drumherum in den saueren Apfel zu beißen", sagte Bürgermeister Karlheinz Budnik. Der Rest des Gremiums gab ihm recht: Straße und Weg müssen saniert werden, jedoch nicht in Form eines Vollausbaus. Eine neue, zehn Zentimeter dicke Asphaltschicht dürfte genügen.

Zum einem weiteren Ortstermin ging es nach Bernstein. Feuchte, nach Moder riechende Luft schlug den Ausschussmitgliedern entgegen, als sie das alte Schulhaus betraten. Seit einem Jahr steht das Gebäude leer. Das Gremium inspizierte die ehemalige Lehrerwohnung, die schon lange nicht mehr einem zeitgemäßen Wohnstandard entspricht. Das Haus, das der Stadt gehört, stammt aus dem Jahr 1904 und wurde in den 1950er Jahren saniert. Um das Gebäude wieder wohnbar zu machen, müsste viel Geld in die Hand genommen werden. Dies jedoch hat die Stadt nicht vor. Auch der Bauausschuss vertrat diese Meinung. "Es hängt kein Herzblut daran", sagte der Rathauschef. Falls es jedoch jemanden geben würde, der das Haus billigst erwerben möchte, um es abzureißen oder zu sanieren, habe die Kommune nichts dagegen.

Die restlichen Tagesordnungpunkte arbeitete das Gremium im Unterrichtsraum des Bernsteiner Feuerwehrhauses ab. Keine Einwände hatten die Räte gegen das Vorhaben von Daniel Dombrowski, der seine Garage aufstocken und ausbauen möchte.

Ebenfalls grünes Licht signalisierte der Bauausschuss beim Tekturplan von Christian Weiß zum bereits bestehenden Rinderstall. Hier gab nur geringfügige Abweichungen vom ursprünglichen Plan, die nach Meinung des Gremiums aber nicht ausschlaggebend sind.

Die Pläne von Johannes Schedl aus Bernstein kamen gut an. Die Zimmerei braucht Platz und möchte ein Bürogebäude mit Aufenthaltsräumen bauen. Auch gegen den Dachgeschoss von Alexander Bäumler hatte niemand etwas einzuwenden.

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