Windischeschenbach
15.11.2023 - 10:53 Uhr

„Flöte and Friends“ spielen am Bohrturm die Hauptrolle

Flötentöne waren im Geo-Zentrum an der KTB in Windischeschenbach zu hören. Das Publikum ist von der virtuosen Darbietung an diesem sonst wissenschaftlich geprägten Ort angetan.

Einen Genuss bereiteten Susanne Karban, Janina Leinhäupl, Viola Schweinfurter, Julia Schubert, Markus Krisch und Christoph Pöllmann (von links) mit ihrem Herbstkonzert „Flöte and Friends“ im Geo-Zentrum an der KTB Bild: Geo-Zentrum/exb
Einen Genuss bereiteten Susanne Karban, Janina Leinhäupl, Viola Schweinfurter, Julia Schubert, Markus Krisch und Christoph Pöllmann (von links) mit ihrem Herbstkonzert „Flöte and Friends“ im Geo-Zentrum an der KTB

Gleich drei Flöten waren die Hauptinstrumente des Herbstnachmittags am Bohrturm in Windischeschenbach. Virtuos gespielt von Viola Schweinfurter, Janina Leinhäupl und Julia Schubert schufen sie die instrumentale Grundfarbe des Nachmittags. Klangliche Akzente dazu setzten ihre Partnerinstrumente, die Oboe und das Englischhorn von Markus Krisch, das Violoncello von Susanne Karban sowie das Klavier von Christoph Pöllmann.

Die Musiker um die bekannte Flötistin Viola Schweinfurter aus Bärnau hatten ein Programm durch drei Jahrhunderte zusammengestellt. Den Auftakt machte das Concerto D-Dur von Georg Friedrich Händel, bei dem Flöten und Oboe eine wunderbare Einheit bildeten. Diese Harmonie setzte sich auch fort, als Markus Krisch bei Beethovens Variationen über ‚Reich mir die Hand mein Leben‘ aus Mozarts Don Giovanni die Oboe durch das Englischhorn ersetzte.

Mit dem Violoncello als Partnerinstrument zu den Flöten musste Susanne Karban lange warten, bis sie im Trio Nr. 2 von Carl Stamitz ihren ausdrucksstarken Akzent setzen durfte.

Janina Leinhäupl und Julia Schubert entlockten ihren Flöten im gekonnten exakten Zusammenspiel mit Viola Schweinfurter den leichten Zauber der Kompositionen von Saverio Mercadante und Kaspar Kummer, die beide noch immer ein wenig auf ihre Wiederentdeckung warten. Einen in diesem Programm gelungenen zeitlichen Bruch von der Wiener Klassik zur Gegenwart vollzog, in Konkordanz mit der Flöte, Christoph Pöllmann am Klavier mit der pointierten Darbietung von einigen ‚Little Gems‘ des zeitgenössischen walisischen Pianisten und Komponisten John Lenehan.

Den Erlös des gut besuchten Konzerts unterm Bohrturm spenden die Musiker dem Förder- und Trägerverein Geo-Zentrum an der KTB e.V. für dessen Schülerlabor. „Dieses Geld kommt ganz besonders der Ausstattung des Rohstoff-Moduls zugute, dass wir gerade entwickeln und ab dem nächsten Schuljahr den Schülern, die uns aus ganz Bayern hier besuchen, anbieten wollen“, freute sich Dr. Frank Holzförster, wissenschaftlicher Leiter des Geo-Zentrums an der KTB. Er dankte im Namen von Stephan Oetzinger, Vorsitzender des Vereins, für die großzügige Unterstützung, die Viola Schweinfurter als ein „kleines Dankeschön für die seit 23 Jahren andauernde Gastfreundschaft des Geo-Zentrums“ versteht.

 
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