22.05.2018 - 17:50 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Sichtschutz für den Kleinkinderbereich Freibadförderverein springt ein

Die Absorberanlage im Freibad leistet gute Dienste. Um ihre Technik zu warten, muss ein Mitarbeiter ungesichert aufs Dach des Kiosks steigen. Doch das gefällt der Berufsgenossenschaft gar nicht.

Der freie Blick ins Bad gefällt nicht jedem. Einige Badegäste fühlen sich beobachtet. Stadt und Förderverein versprechen Abhilfe. Bild: mic
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Das Problem lässt sich zwar lösen, aber das ist mit Kosten verbunden. Alle technisch relevanten Teile werden künftig so angebracht, dass sie mit einer standsicheren Leiter erreicht werden können. Für den Umbau müssen ungefähr 10 000 bis 15 000 Euro veranschlagt werden.

Diese unvorhergesehene Ausgabe übernimmt nun der Freibadförderverein. Vorsitzende Aurelia Zimmermann signalisierte in der Jahreshauptversammlung die Bereitschaft, in die Bresche zu springen. Auch für den Fall, dass der in die Jahre gekommene Beckensauger kaputt geht, habe man finanziell vorgesorgt.

Größte Einnahmequelle wird wie in den vergangenen Jahren zuvor das Sponsorenschwimmen sein. Der Termin steht schon fest. Am Samstag, 30. Juni, werden die Teams eine Bahn nach der anderen für den guten Zweck ziehen. Schwimmer und Sponsoren können sich jetzt schon bei der Vorsitzenden unter Telefonnummer 09681/2971 anmelden. Stadtrat Stefan Seitz sagte die Teilnahme der SPD-Fraktion und des SPD-Ortsvereins sofort zu. Auch ein Schwimmkurs ist wieder geplant. Dafür gibt es allerdings noch keinen festen Zeitpunkt.

274 Mitglieder zählt der Förderverein derzeit. Der Jahresbeitrag kostet 18 Euro. Zweiter Vorsitzender Josef Hartmann denkt an eine Mitgliederwerbeaktion im Bad in den kommenden Wochen.

Bürgermeister Karlheinz Budnik war nicht alleine in die Sitzung gekommen, sondern hatte den neuen Freibad-Mitarbeiter Peter Faget gleich mitgebracht, der sich der Runde vorstellte. Budnik erklärte, warum eine dritte Fachkraft - Faget ist Schwimmmeister - neben Horst Lindner und Benjamin Höllerer notwendig geworden war.

"Wir müssen uns nach den arbeitsrechtlichen Vorgaben richten", erklärte der Bürgermeister. "Sonst hätten wir die Öffnungszeiten zurückschrauben müssen." Auch die Service- und Kassenriege sei aufgestockt worden. Die Hoffnung, dass nun das Bad auch Montagvormittag öffnen könne, machte der Rathauschef aber gleich wieder zunichte. An diesem Vormittag müssten alle Arbeiten erledigt werden, die nur ohne Publikumsverkehr getätigt werden können, wie zum Beispiel Rasenmähen oder Wartungs- und Reinigungsarbeiten. "Dass das Bad erst am Montag um 12 Uhr öffnet, lag nie an mangelndem Personal."

Erst im vergangenen Jahr hatten die Freibad-Mitarbeiter die alten Sträucher hinter dem Kleinkinderbereich entfernt. Pflegeleichter sollte dieser Bereich werden. Doch vielen Badegästen behagte die freie Sicht so gar nicht. Einige fühlten sich beobachtet von Menschen außerhalb des Zaunes. Die Verantwortlichen des Freibadfördervereins und der Bürgermeister versprachen jetzt, Abhilfe zu schaffen.

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