13.03.2019 - 14:06 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Letzte Arbeiten in der Mehrzweckhalle

An allen Ecken und Enden der Mehrzweckhalle arbeiten die Handwerker, denn der Termin zur Eröffnung im Mai rückt näher. Der Bauausschuss überzeugt sich vom Fortschritt und trifft noch einige Entscheidungen.

Der Bauausschuss sieht sich in der Mehrzweckhalle um. Noch gehen die Handwerker ein und aus, doch im Mai soll die Halle wieder eröffnet werden.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

"Wir haben jetzt eine Bauphase erreicht, in der wir darüber sprechen müssen, was wir noch machen wollen und was nicht", sagte Bürgermeister Karlheinz Budnik. "Wir liegen im Kostenrahmen. Es gibt lediglich eine kleine Teuerung im unteren einstellig Bereich." Nun steht noch die Vergabe von drei Gewerken an, die Architekt Josef Schöberl dem Gremium am Dienstag bei einem Ortstermin erläuterte. Der Bauausschuss hatte über den Boden im Eingangsbereich, eine Holzvertäfelung links und rechts des Halleneingangs und eine Schiebetüre zu entscheiden.

Beim Boden favorisierten die Räte eine Betonspachtelung. Diese sei laut Schöberl "modern und einheitlich" und ergebe "eine wunderschöne Optik". Auch den Einbau der Schiebetür befürwortete der Bauausschuss. So könne der Raum rechts neben dem Halleneingang abgetrennt werden, zum Beispiel für einen Yoga-Kurs oder als Vortragsraum für kleine Gruppen. Über die Holzvertäfelung machte sich das Gremium mehr Gedanken. Budnik verwies auf die Kosten, die im Haushalt untergebracht werden müssen. Der Ausschuss einigte sich schließlich darauf, Angebote einzuholen. Falls es das Budget ergibt, könne die Wand mit Holz verkleidet werden.

Für die Sanierung der Mehrzweckhalle bekommt die Stadt zwar eine hohe Förderung aus zwei Programmen, doch nicht alle Maßnahmen - wie etwa gestalterische Arbeiten - fallen darunter. Das FAG-Programm fördert alles, was für den Schulbetrieb notwendig ist, KIP bezieht sich nur auf energetische Maßnahmen. Kosten für eine Holzwand und eine Schiebetüre werden nicht gefördert.

Bevor der Bauausschuss im Lehrerzimmer der Schule die restliche Tagesordnung abarbeitete, sah er sich in der Halle um. Diese gleicht zwar noch einer Baustelle, doch ein Großteil der neuen Prallwände aus hellen Paneelen ist schon angebracht. Abschließend folgt noch der Boden für den Sportunterricht, der Einbau der Geräte sowie die Tore zu den Geräteräumen.

Nach der Besichtigung arbeiteten die Räte eine ganze Reihe von Bauanträgen ab. Zunächst gab der Bürgermeister bekannt, welche Anträge auf dem Verwaltungsweg weitergegeben wurden. Neubau eines Güllebehälters mit Mistlagerstätte und Anbau eines Milchviehstalls in Nottersdorf (Robert Zimmerer), Voranfrage zur Nutzungsänderung einer Werkstatt in Wohnraum in der Hermann-Hofbauer-Straße (Ulrich Tischler), Anbau an das bestehende Wohnhaus in der Wiesenstraße (Jasmin und Andy Meiler), Nutzungsänderung von Teilbereichen der Ausstellungsfläche in einen Demontagebetrieb (Auto Haberl Neuhaus). Eine isolierte Befreiung erteilte das Gremium Ramona Hemmerich für die Errichtung eines Holzlattenzauns. Im Freistellungsverfahren wurden behandelt: Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport in der Erich-Elsner-Straße (Sabrina und Uli Wagner), Neubau eines Einfamilienhauses in Bernstein (Julia und Martin Vollath).

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Bauausschuss folgenden Anträge: Neubau eines 40 Meter Schleuderbetonsmasts nördöstlich der Ausfahrt der A 93 (Deutsche Funkturm GmbH), Wohnhaus mit Carport und Geräteraum in der Carl-Orff-Straße (Carina Winter und Sebastian Gaach), Tekturplan Neubau Betriebsstätte (Firma Ernstberger, Gewerbepark), Voranfrage Einfamilienhaus südlich Dietersdorf (Jasmin Hottner), Einfamilienhaus mit Doppelcarport (Katrin Kaiser und Tobias Käß), Umbau eines bestehenden Mehrfamilienhauses in der Fichtelnaabstraße (Lena und Nicolas Zeitler), Erweiterung und Umbau einer Lagerhalle in der Neuhauser Straße (Stefan Meißl).

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