Windischeschenbach
31.07.2026 - 08:00 Uhr

Little Italy im Pfarrgarten Windischeschenbach

Ein Sommerabend im Pfarrgarten von Windischeschenbach wird mit dem "Duo Italiano" zum musikalischen Italien-Urlaub. Richie Necker und Rocky Verardo begeistern die Gäste mit Hits italienischer Ikonen bei Traumbedingungen.

Bei der Serenade im Pfarrgarten spielte das "Duo Italiana" bestehend aus Richie Necker (rechts) und Rocky Verardo. Bild: wrt
Bei der Serenade im Pfarrgarten spielte das "Duo Italiana" bestehend aus Richie Necker (rechts) und Rocky Verardo.

Man nehme einen warmen Sommerabend unter einem azurblauen Himmel, entspannte Menschen, einen lauschigen Sitzplatz, ein kühles Getränk, original italienische Musik, und landet – entweder auf einer Piazza in Italien – oder im Pfarrgarten von Windischeschenbach. Die dritte Serenade stand ganz im Zeichen des beliebten Urlaubslands mit dem "Duo Italiano": Richie Necker und Rocky Verardo. Bekannte Hits zum Mitsingen und auch weniger gängige Melodien – die beiden Musiker beherrschen ihr Metier professionell und ließen Eros Ramazzotti, Adriano Celentano, Gianna Nannini, Toto Cutugno oder Fabrizio De André fast persönlich mit auf der Bühne stehen.

"Duo Italiano" begeistert

Zum dritten Mal gestalteten die beiden schon einen Serenadenabend in Windischeschenbach, wobei bei den vorhergehenden Malen das Wetter zu wünschen übrig ließ; einmal hatte intensiver Regen den Spaß gemindert, einmal „so la la“, wie Necker sich erinnert, aber alle guten Dinge sind drei: diesmal Traumwetter. Die vorbereiteten Sitzplätze reichten zwar nicht aus, aber mit mitgebrachten Klappstühlen oder Decken hatten die Besucher vorgesorgt oder ließen sich einfach auf der Wiese nieder. „Azzurro“, „That’s Amore“, „Tu sei l’unica donna per me“, „It’s wonderful“, „Ciao ciao bambina“ oder „Tu vuo fa l’Americano“. „Andrea“ erzählt von einer unglücklichen Liebe; bei „Lasciatemi cantare“ wurden die Zuhörer zum Singen aufgefordert, und wer den Text nicht ganz parat hatte – die Melodie kennt jeder und ersatzweise „lalala“ geht immer. Flott ging’s ab bei der neapolitanischen „Tarantella“. An den passenden Stellen kam auch eine Mandoline zum Einsatz. Und auch wenn in italienischen Songs „Amore“ ein vorherrschendes Thema ist, gab es auch ein Stück gegen den Krieg, von einer „Insel, die es nicht gibt“.

Rundum versorgt

Die Mitglieder des Tourismus- und Kulturausschusses und ihre Helfer kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher. Und Stadtpfarrer Hubert Bartel als Hausherr hatte die Gewissheit, dass der Pfarrgarten bestens geeignet für italienisches Feeling ist.

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