Dort ist es Brauch, auf der alten Mainbrücke gemütlich den einen oder anderen Schoppen zu genießen. „Unsere Brücke ist zwar kleiner und Wein gibt’s auch nicht, aber ein Zoigl schmeckt eh viel besser“, ist Brünnig Überzeugt. Recht bald waren auch seine Nachbarn von den wöchentlichen Treffen mit Musik am Rumpelbach begeistert.
„Egal ob Sommer oder Winter, ob Schnee oder Regen, wir ziehen das seit fünf Jahren durch. Leute sind immer da. Manchmal ist es nur der harte Kern, aber wenn die Band passt, stehen auch schon mal 100 Mann vor meiner Tür“, erklärt Brünnig. Selbst Besucher aus Bremen sahen sich das schon an. Ein Zufall brachte sie damals zum Brückenpfiff. Die Urlaubsrückreise mit dem Wohnwagen aus Kroatien legen die Norddeutschen seither immer auf einen Brückenpfiff-Donnerstag in Windischeschenbach.
Sie schätzen das Ungezwungene. Ein Grill steht bereit, die Gäste bringen Fleisch und Semmeln selber mit. Gern ist auch mal eine Spende für die Initatoren gesehen, eine Kasse oder Preisliste gibt es nämlich nicht. „Ich mache es ja nicht fürs Geld“, meint Gastgeber Brünnig. Er hat inzwischen sogar eine Glas-Spülmaschine neben der Zapfanlage in der Garage. Wenn es kalt ist, baut er seinen selbst konstruierten Pellet-Terrassenheizer auf. Zum fünfjährigen Jubiläum spendierte der Gastgeber obendrein Livemusik von den "Stompin' Blues Pickers" und zum Essen Pulled Pork.

















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