03.09.2018 - 15:40 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Nachgebohrt

15 Kinder sind auf der Spur zum Mittelpunkt der Erde.

Die Kinder schauen gespannt zu, ob ihr Experiment gelingt.

"Der Stein sieht ja aus wie ein Gebiss", staunte eines der Kinder und ließ sich von Geoparkrangerin Angela Scharnagl erklären, wie ein Mineral entsteht. Sie ging bei einem "Gesteinsworkshop" im Pausenhof der Schule mit 15 Kinder auf Entdeckungstour. Zum Thema "Erdgesteine" hatte die Geologin vom Mineral über Vulkangestein bis hin zum Schiefer alles dabei. Die Gruppe lernte nach und nach spielerisch kennen, wie sie die Gesteinsarten aus der Region bestimmen und voneinander unterscheiden können. Zur Veranschaulichung bekam jedes Kind ein Exemplar zum Analysieren. "Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess' ich nimmer", lautet beispielsweise der Merkspruch zum Aufbau von Granit. Die Geologin schnitt einen Apfel auf, um den Aufbau der Erde zu zeigen. "Die Schale ist wie die Erdkruste, das Fruchtfleisch wie der Erdmantel und das Kernhaus wie der Erdkern. Bei unserem Apfel können wir das sehr gut vergleichen." Es gab allerdings noch mehr kleine Experimente. Die Kinder durften sogar einen Vulkan ausbrechen lassen: aus einer Plastikflasche und Sand entstand der Krater. Anschließend wurde die Flasche mit Backpulver und Essig befüllt. Die beiden Stoffe reagierten miteinander und es kam zu einer schäumenden Reaktion, die die Lava nachbildete. Um den Tag möglichst abwechslungsreich zu gestalten, baute die Leiterin immer wieder Geschicklichkeitsspiele mit ein. Am Ende des Tages kannten die Kinder alle verschiedenen Gesteinsarten. Das Highlight waren jedoch die Feuersteine.

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