Windischeschenbach
22.06.2026 - 09:00 Uhr

Neue Wege bei der 27. Panoramatour Windischeschenbach

Die 27. Panoramatour am 28. Juni, eine der vier größten Radrundfahrten in der Oberpfalz ab Windischeschenbach, ist in diesem Jahr eine „Jungferntour“. Die Strecke führt Richtung Westen. Nachmeldungen sind noch möglich.

Die Windischeschenbacher freuen sich jetzt schon darauf, wenn sie beim Start hoffentlich tausend Radlerinnen und Radler auf die Tour schicken dürfen. Archivbild: Ernst Frischholz
Die Windischeschenbacher freuen sich jetzt schon darauf, wenn sie beim Start hoffentlich tausend Radlerinnen und Radler auf die Tour schicken dürfen.

Die 27. Panoramatour der Concordia Windischeschenbach am Sonntag, 28. Juni, verlässt in diesem Jahr bekannte und gewohnte Radwege. Die Tour soll nach über einem Vierteljahrhundert ein neues Gesicht bekommen und neue Akzente setzen, so das Statement des Concordia-Vorsitzenden Jürgen Metelka. Die Familienstrecke über Dietersdorf mit 18 Kilometern bleibt gleich. Aber bei den sieben anderen Straßenstrecken werden sich „die immer dabei waren“ die Augen reiben. Denn es geht nicht den lang ansteigenden Ritzerberg hoch, sondern den Knacker nach Neuhaus. Dann wendet man sich Richtung Westen, wobei Passagen durch das traumhafte Waldnaabtal führen.

Insgesamt führt die Strecke Richtung Westen. Die Marathonstrecke über 211 Kilometer verläuft ab Haidenaab sogar in den Landkreis Bayreuth über den Ahornberg hinein. Bisher haben sich hundert Langstreckenfahrer angemeldet. Sie kommen aus ganz Deutschland. Doch die Panoramatour ist vor allem für diejenigen gedacht, die sich sportlich vor Ort beweisen wollen oder für Hobbyradler, die einfach Spaß am Radfahren in der wunderschönen Oberpfälzer Natur haben. Das Verpflegungsteam der Concordia versüßt ihnen das Erlebnis. Ab früh um fünf schmieren zahlreiche Frauen Semmeln, schneiden Obst in Stücke, bereiten Kaffee oder Tee zu und stellen an den vier Verpflegungsstellen Getränke bereit. Man könnte fast von einer Gourmettour sprechen, besonders wenn es an den letzten beiden Verpflegungspunkten – dieses Jahr erstmals in Parkstein und Falkenberg – eine Verbindung zur Zoigltankstelle gibt.

Zoigl und Radfahren widersprechen sich nicht, sagt Concordia-Chef Metelka. Der Zoigl sei das Aushängeschild der Region und könne nicht außen vor bleiben. Nicht jeder müsse mitmachen, aber man könne es tun. Zudem sei die Reststrecke zum Ziel dann kurz.

Neben dem Marathon mit 211 Kilometern gibt es für die Radfahrer weitere Strecken: 161 km, 106 km, 59 km, 45 km sowie eine Familienstrecke mit 18 km. Dazu kommen zwei Strecken für Gravelradler mit 88 km und 56 km sowie Mountainbikestrecken über 70 km und 55 km.

Die Starts erfolgen ab der Mehrzweckhalle in Windischeschenbach: Die Strecken über 211 km, 161 km und 106 km starten um sieben Uhr. Um neun Uhr folgen die Strecken über 59 km und die erste Strecke über 45 km. Um 9.05 Uhr starten die zweite Strecke über 45 km Straße sowie die Gravel-Strecken über 56 km und 88 km. Um 9.10 Uhr beginnt die Familienstrecke, schließlich um 9.15 Uhr die beiden Mountainbikestrecken über 55 km und 70 km.

Für alle, die bei der Voranmeldung das Wetter abwarten wollten: Egal, welche Strecke man in den Beinen hat und fahren will, es gibt die Möglichkeit zur Nachmeldung. Diese ist am Samstag, 27. Juni, bei der Startnummernausgabe in der Mehrzweckhalle von 14 bis 16 Uhr möglich und am Sonntag, 28. Juni, ab 6 Uhr bis zum jeweiligen Start.

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