19.06.2019 - 12:25 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Neuer Radweg verbindet Landkreise

Der offizielle Spatenstich für ein Teilstück des Radwegs zwischen Krummennaab und Windischeschenbach ist erfolgt. Damit verbindet der neue Fichtelnaab-Radweg die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth.

Der offizielle Spatenstich ist erfolgt. Jetzt können die Arbeiten für den ersten Teilabschnitt des neuen Radwegs zwischen Windischeschenbach und Krummennaab beginnen. Von links: Karsten Heßling vom Amt für ländliche Entwicklung, Landrat Andreas Meier (Neustadt), zweiter Bürgermeister Reinhard Naber (Krummennaab), Bürgermeister Karlheinz Budnik (Windischeschenbach), stellvertretender Landrat Alfred Scheidler (Tirschenreuth), Bürgermeister Hans Donko (Erbendorf), Planer Wolfgang Kraus, Bürgermeister Ulrich Roth (Krummennaab) und Bauunternehmer Stefan Windschiegl.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

552 Meter ist der erste Abschnitt des neuen Fichtelnaab-Radwegs zwischen Krummennaab und Windischeschenbach lang. Windischeschenbachs Bürgermeister Karlheinz Budnik sprach beim offiziellen Spatenstich am Mittwoch von einem Meilenstein, denn dieser Weg verbindet künftig das Radwegenetz der Landkreise Neustadt und Tirschenreuth. Noch 2019 soll der Abschnitt bei Naabdemenreuth fertig werden. Zwei weitere Stücke sollen folgen, dazu gehört auch die Erneuerung der Brücke bei Trautenberg.

Auch Bürgermeister Ulrich Roth aus Krummennaab freute sich, diese Verbindung endlich angehen zu können. "Es war ein langer Atem nötig, um das Projekt umzusetzen", blickte er auf die ersten Gespräche 2014 zurück. Der Radweg wertet das schon vorhandene, gut ausgebaute Netz rund um den Steinwald auf. Lob für das Vorhaben gab's auch von Landrat Andreas Meier. Schon in seiner Amtszeit als Bürgermeister in Windischeschenbach habe es hartnäckige Verhandlungen gegeben. Nun sei es möglich, mit Hilfe des Amts für Ländliche Entwicklung vorhandene landwirtschaftliche Wirtschaftswege auszubauen. Für den Landkreis Tirschenreuth sprach Vizelandrat Alfred Scheidler, der sich als begeisterter Radfahrer schon freut, wenn der Weg fertig ist. Erbendorfs Bürgermeister Hans Donko hob als Vorsitzer der Steinwald-Allianz die große Bedeutung für den Tourismus hervor. Die Gesamtkosten betragen 448 000 Euro. 372 000 Euro werden als förderfähige Kosten anerkannt. Das Amt für Ländliche Entwicklung übernimmt 65 Prozent (241 000 Euro). Den Rest von 207 000 Euro teilen sich Krummennaab (51 Prozent) und Windischeschenbach (49 Prozent).

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