14.11.2019 - 13:45 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Neues Konzept für den Neubau "Oberpfälzer Hof"

Nach der Präsentation von Architekt Christian Schönberger gibt's Applaus vom Stadtrat. Die neuen Pläne für den Neubau des Hotels "Oberpfälzer Hof" finden großen Anklang. Bürgermeister Karlheinz Budnik spricht von einem Meilenstein.

So sieht die neue Planung für den Neubau des Hotels "Oberpfälzer Hof" aus.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Bereits im November 2018 haben Architekt Christian Schönberger und Investor Ralf Schneeberger einen Entwurf für den Hotelneubau des "Oberpfälzer Hofs" vorgestellt. Nun hat sich das Grundkonzept komplett geändert. Das Hotel soll zwar nach wie vor am Stadtplatz/Ecke Hauptstraße entstehen, doch bei der jetzigen Planung ist auch Kirchengrund mit eingebunden. "Das ist ein großer Durchbruch beim Thema Stadtsanierung", freut sich Bürgermeister Karlheinz Budnik und dankt Investor Schneeberger für seine Geduld. "Wir haben unzählige Gespräche geführt, um gemeinsam diesen Kraftakt zu stemmen", blickt Budnik auf die vielen Termine bei der Regierung der Oberpfalz zurück. Sein besonderer Dank galt deshalb Baudirektorin Regina Harrer. Ebenfalls ein Dankeschön ging ans Architekturbüro Schönberger aus Oberviechtach, dem es gelungen ist, auch den nördlich Aufgang zu St. Emmeram und alle Nebengebäude der Kirche mit einzubeziehen. "Das ist für alle ein Gewinn", sagt der Rathauschef. "Bauherr, Regierung, Stadt und Kirche haben nun gemeinsam das Projekt auf den Weg gebracht."

Am Urkataster orientiert

Aufmerksam verfolgt der Stadtrat die Präsentation von Christian Schönberger. "Wir haben uns bei den neuen Plänen am Urkataster der Stadt orientiert", erklärt der Architekt. Eine zentrale Rolle spielt das alte Mesnerhaus, dass vor dem großen Brand etwas zurückversetzt an der Hauptstraße stand. Dadurch habe man damals vom Stadtplatz auf die Kirche schauen können. Dies soll mit dem Neubau wieder möglich werden.

Auch der neue Gebäudeteil rutscht etwas rein und bietet Platz für die Terrasse eines Cafés, die über ein paar Stufen zu erreichen ist. "Wir befinden uns etwa einen Meter über Stadtplatzniveau", erklärt der Planer. Vor hier aus wird es möglich sein, über eine Treppe auf den Kirchvorplatz zu gelangen. Die Treppe soll deutlich weniger breit und wuchtig werden, wie der frühere Aufgang. Dadurch kann auch etwas mehr als die Hälfte der bisherigen Mauer zurückgenommen werden. Eine weitere Neuerung wird die Zufahrt sein. Ursprünglich war eine Tiefgarage geplant, die aber nun wegfällt. Stattdessen können Hotelgäste in den Hof hineinfahren und ihr Gepäck an der Rezeption ausladen, die über den Innenhof erreichbar ist. Autos können die Gäste in der Gleißenthaler Straße parken.

78 Betten

Ebenfalls abgerissen wird das alte Gebäude der Kirche, in dem ein Lagerraum und Toiletten untergebracht waren. Diese Räumlichkeiten werden mit Einvernehmen der Kirche in den Neubau integriert. Das Hotel, das für 78 Betten ausgelegt ist,bekommt außerdem Seminarräume und einen Wellnessbereich. Laut Investor Ralf Schneeberger gibt es bereits Gespräche mit einem künftigen Betreiber. Doch über Details zu reden, sei es noch viel zu früh.

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