17.11.2019 - 11:59 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Preisverleihung nach der Kleintierschau

345 Tauben, Kaninchen und Geflügel präsentieren die Kleintierzüchter in der Mehrzweckhalle. Beim Züchterabend werden die Erfolgreichsten ausgezeichnet.

Die erfolgreichen Züchter und Preisträger.
von Inge WürthProfil

Auf eine erfolgreiche Lokalschau blickte Vorsitzender Karl Luber beim Züchterabend im Café Baumgärtel zurück. Luber begrüßte zum Treffen auch die Ehrenmitglieder Irmgard Wildgans und Manfred Mack sowie Kollegen des Friedenfelser Vereins, mit denen man seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis pflegt.

Rund 345 Tiere waren in der Einfachturnhalle ausgestellt. Die guten Besucherzahlen hatten bewiesen, dass die traditionsreiche Veranstaltung nach wie vor sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen sehr beliebt ist. Den Großteil der präsentierten Prachtexemplare machten die Tauben sowie das weitere Geflügel aus. Kaninchen waren zwar in der Minderheit, gaben aber nichtsdestotrotz einen Überblick über die Vielfalt der verschiedenen Rassen.

Zuchtwart Hermann Müller berichtete über die Sparte Geflügel, in der man fünf verschiedene Rassen ausgestellt hatte. Vereinsmeister dieser Abteilung wurde Karl Luber. Auf Platz zwei kam Matthias Schönberger, auf den dritten Platz Daniel Müller. Vereinsmeister Luber erhielt auch den Zuchtpreis des Kreisverbandes.

In der Sparte Kaninchen holte sich Bernhard Schäffler den Meistertitel. Den zweiten Platz belegte Karl Luber, der auch den LVE (Landesverbands-Ehrenpreis) gewann. Luber erinnerte an den verstorbenen Alfred Lang, der in der Kategorie Kaninchen schmerzlich vermisst wird. Den KVE (Kreisverbands-Ehrenpreis) erhielt die Zuchtgemeinschaft Bernhard und Philipp Schäffler, ebenso den Bezirksverbands-Ehrenpreis (BVE).

Auszeichnungen regnete es auch in der Sparte Tauben, in der sieben Züchter mit rund 190 Tieren vertreten waren. Zuchtwart Ludwig Schedl gab die Vereinsmeister bekannt: Platz eins Gerald Mack, zweiter Platz Karlheinz Rösch, Rang drei Hermann Müller. Zwei Zuchtpreise (LVE) erhielten Gerald Mack und Ludwig Schedl. Weitere herausragende Ergebnisse auf der ganzen Linie konnte Gerald Mack einfahren, der neunmal die besten Einzeltiere bei den Tauben vorweisen konnte.

Wehmut löste die nächste Preisverleihung aus. In Würdigung des verstorbenen Zuchtwarts der Sparte Kaninchen, Alfed Lang, wurde erstmals der Alfred-Lang-Gedächtnispokal verliehen. Karl Luber ist der erste Empfänger dieses Wanderpreises.

„Schön, dass es euch gibt“, sagte zweiter Bürgermeister Erich Sperber. „Man merkt, dass ihr mit Liebe und Herzblut dabei seid.“ Dank galt dem Vorsitzenden Karl Luber für sein Engagement und den Vereinsmitgliedern der Wunsch „Glück im Stall“. Lubers Dank ging an die Stadt, die die Nutzung der Einfachturnhalle möglich machte, sowie an die Vereinskollegen, die stets zusammenhelfen, wenn es gilt, zu organisieren, zu transportieren oder einen anderen Dienst zu leisten. Er wünschte gute Zucht und gab die Parole aus „Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung“.

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