Heiße Rhythmen an einem heißen Abend: Die Outsiders legten noch ein paar Grad drauf. Wer am Mittwochabend zur Serenade in den Pfarrgarten von Windischeschenbach kam, hat sich in den letzten Tagen schon an höhere Temperaturen gewöhnt – und das war nicht von Nachteil. Wie viele Menschen sich zur letzten Serenade eingefunden hatten, war auch diesmal kaum zu schätzen; genutzt wurden neben den Bierbänken und Stühlen auch mitgebrachte Sitzgelegenheiten, Decken auf der Wiese und Plätze auf dem „Ranger“ am Rand des Pfarrgartens.
Die „Outsiders“ aus Amberg unterhielten ihr Publikum mit Rock ‚n‘ Roll und Rockabilly. Die Band besteht aus vier Mitgliedern: Thomas Hebeler, Sebastian Hofbauer, Ronja Bergler und Andy Iller. „Tanzen ausdrücklich erlaubt“, hieß es schon am Anfang von den Musikern. Die Gäste bekamen einen Querschnitt durch das Repertoire der Outsiders, einer Band, die es schon seit 2015 gibt. „Monsters“, „Don’t hang around me“, „The Way you love me“, „Whole Lotta Shakin‘“. Bassist Hofbauer beeindruckte durch seinen trotz der Hitze vollen körperlichen Einsatz an seinem eher sperrigen Instrument.
Doch auch das Publikum war nicht passiv: Der Rhythmus animierte viele Gäste, sich aktiv zu beteiligen. Etliche Line-Dancer bewegten sich vor der Bühne, Rock ‚n‘ Roll-Tanzpaare und jüngere Besucher im „Freestyle“ hielt es nicht auf den Sitzen. Wer sitzen blieb, wippte zumindest ausdauern mit oder brachte sich durch Mitklatschen ein. „Blues stay away“ war deshalb nur ein weiterer Titel, der Blues war keinesfalls die Stimmung des Abends. Neben schnellen rhythmischen Stücken wurden auch eher gemütliche, „groovige“ angesagt. „Stand by me“ kennt jeder und dabei wurde auch bereitwillig mitgesungen.
Ohne Zugabe wollte man die Outsiders nicht von der Bühne lassen. Hausherr Stadtpfarrer Hubert Bartel meinte, dass man den Abend nicht schon jetzt beenden könne und überredete zu einer stark erweiterten Zugabe. Zur Freude der Zuhörer wurde eine weitere halbe Stunde an die letzte diesjährige Serenade angehängt. Die Outsiders – zum ersten, hoffentlich nicht zum letzten Mal im Windischeschenbacher Pfarrgarten.
















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