Entsprechend der anstehenden Themen "Schlauchpflegeeinrichtung" und "Dachsanierung" fand die Sitzung des Bauausschusses in Windischeschenbach im Feuerwehrgerätehaus statt. Bürgermeister Karl Heinz Budnik erläuterte eingangs, dass man sich schon in einer der vergangenen Sitzungen entschlossen habe, eine Schlauchpflegeeinrichtung anzuschaffen. Feuerwehrkommandant Matthias Friedrich brachte den Stadträten schließlich auch die Prozedur der Schlauchpflege näher: Benutzte Schläuche würden gewaschen, auf Dichtheit geprüft und dann zum Trocknen in den Schlauchturm gehängt. Im Winter trocknen diese langsam und seien daher nicht einsetzbar. Es müssten also eine angemessene Anzahl von Schläuchen vorhanden sein. Friedrich zeigte an der Leinwand die Schlauchpflegeanlage der Firma Bockermann. Diese Anlage nimmt jeweils einen Schlauch auf, prüft den auf Dichtheit, wäscht ihn und wickelt ihn gebrauchsfertig in einem fünf Minuten dauernden Arbeitsgang. Das Waschwasser wird dabei wieder verwendet. "Ein B-Schlauch fasst 80 Liter Wasser und diese gingen bisher bei jedem Waschen in den Abfluss", so Friedrich.
140 Schläuche im Bestand
Die Feuerwehren Neuhaus, Dietersdorf, Bernstein und Naabdemenreuth brachten bislang ihre benutzten Schläuche und konnten dafür aus dem Depot frische mitnehmen. Deren Schläuche mussten dann wie angeführt von der Feuerwehr Windischeschenbach behandelt werden. Friedrich sagte, dass die fünf Stadtfeuerwehren 140 Schläuche im Bestand haben. Bürgermeister Budnik wies darauf hin, dass man die Kosten von 90.000 Euro in dem Zusammenhang sehen müsse, dass diese Anschaffung für alle fünf Stadtfeuerwehren sei. Die Stadträte im Bauausschuss stimmten einstimmig für die Anschaffung.
Budnik kam weiter zum 1997 gebauten Feuerwehrgerätehaus. Dessen Dach sei undicht. "Das dürfte eine größere Maßnahme werden", so Budnik. Stadttechniker Thomas Treml erläuterte dazu, dass es bereits seit Jahren kleinere undichte Stellen gebe, "die immer mehr werden". Noch vor dem Winter wolle man diese Stellen von einer Fachfirma abdichten lassen, und nächstes Jahr müsse man sich wohl über ein neues Dach unterhalten. Bürgermeister Budnik ergänzte, dass man dann auch eine Photovoltaikanlage darauf bei entsprechender Statik errichten könnte. Dem Abdichten jetzt vor dem Winter stimmte das Gremium zu.
Neuer Container-Standort
Treml informierte weiter über den neuen Container-Standplatz in der Gleißentaler Straße. Dieser wird wie eine Einbahnstraße einspurig befahrbar sein. Das gemeindliche Einvernehmen wurde den Bauvorhaben auf Abbruch einer Lagerhalle mit Ersatzneubau in Neuhaus sowie der Errichtung eines Balkons, einer Terrasse und eines Gewächshauses für ein Anwesen in Windischeschenbach erteilt. Bürgermeister Budnik teilte nach Wegfall der Geheimhaltung mit, dass der Auftrag für das Geländer am Kirchsteig in Neuhaus für 18593 Euro an die Firma Windschiegl in Neuhaus als wirtschaftlichsten Bieter vergeben wurde.















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