Die Akteure des Gebirgs- und Volkstrachtenvereins Windischeschenbach-Neuhaus sind dank ihrer farbenprächtigen Dirndln und der zünftigen Kleidung der Herren echte Hingucker. Pünktlich um 19 Uhr begrüßte die Stadtkapelle Windischeschenbach unter Leitung von Norbert Zimmermann die zahlreichen Besucher musikalisch. Zeitgleich zogen alle Tänzerinnen und Tänzer über die Stufen von der Stützelvilla hinunter in den Park. Das Publikum klatsche bereits kräftig im Takt mit.
Eine knappe Viertelstunde dauerte der Einmarsch, bei dem allen Mitwirkenden bereits die Freude an diesem Auftritt anzusehen war. Bürgermeister Karlheinz Budnik verband seinen Willkommensgruß mit dem Dank an die Dienststelle des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung für die erneute Überlassung der Parkanlage.
Dann zeigten die Kinder den „Schuster-Tanz“, anschließend tanzte die Jugend um einen imaginären „Howansog“, sprich Hafersack. Florian Lutz vom Trachtenverein Stamm Regensburg begleitete die Tanzgruppe auf der Steirischen. Beim „Mühlradl“ schließt sich der Kreis der Tanzpaare in einer komplizierten Choreografie, um sich zum Ende des Tanzes hin zu vergrößern.
Die Kinder und die Jugend tanzen anschließend die „Krebs-Polka“, die Erwachsenen die „Kreuzpolka“, bevor der Abend mit der „Sternpolka“ aller aktiven des Trachtenvereins endet. Kerstin Heindl und Nicole Weiß haben dem Nachwuchs die richtigen Schrittkombinationen beigebracht, Markus Gesierich war Tanzlehrer bei den Erwachsenen.
Doch was wäre eine „Serenade im Park“ mit volkstümlichem Charakter ohne die dazu passende Musik? Die Stadtkapelle Windischeschenbach unter Leitung von Zimmermann holte die Tänzerinnen und Tänzer nicht nur zu Beginn auf das „steinerne Parkett“, sondern lockerte das Programm mit vielen böhmischen Klängen auf. Die „Südböhmische Polka“, „Wir Musikanten“, der „Fuchsgraben“ und zum Abschied „Bis bald auf Wiedersehen“, waren auch eine kleine Hommage an Ernst Mosch.
„Die gelungene Zusammenstellung des Programms durch den Trachtenverein und die Stadtkapelle erfüllt mich mit Stolz“, betonte das Stadtoberhaupt Budnik. Vor allem aber habe der Nachwuchs das Publikum beeindruckt. Bürgermeister Karlheinz Budnik gab der Serenade im Park angesichts des Erfolges eine Bestandsgarantie auch für die nächsten Jahre.


























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