04.02.2019 - 11:09 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Jede Woche 50 Kinder

Johannisfeuer, Zeltlager, Weihnachtstrucker ... die Pfadfinder Windischeschenbach haben neben ihren Aktionen im Jahr auch wöchentliche Gruppenstunden. Für die Zukunft sehen sie aber auch Probleme.

Die Verantwortlichen der Windischeschenbacher Pfadfinder planen Aktionen und Wege für ihre Schützlinge.
von Miriam SperberProfil

Die Kinder und Jugendlichen sind bei den Pfadfindern je nach Alter in verschiedenen Gruppen aufgeteilt: Bei den Kleinsten, den Wölflingen, sind Kinder bis zehn Jahre. Danach wird man Jungpfadfinder. Es folgt die Pfadfinderstufe bis 15 Jahre und im Anschluss die Roverstufe. 14 Leiter sind in der Stadt wöchentlich im Einsatz. Sie bereiten Gruppenstunden vor, kümmern sich um den Ablauf und bereiten die Aktionen nach. „Das nimmt oftmals mehr als nur eine Stunde pro Woche in Anspruch, wenn wir beispielweise etwas kochen.“, meint eine Leiterin. "Es soll allen, sowohl Kindern als auch Leitern, Spaß machen."

Bei den Kleinsten sind Anna Hausner, Laura Hörl, Susanne Hartmann und zusätzlich Philipp Ullmann und Marco Nordgauer als Leiter tätig. Julia Punzmann, Patrick Huger und Miriam Sperber engagieren sich bei den Jungpfadfindern. Die Pfadfindergruppen leiten Florian Sperber, Amelie Hecht, Elisabeth Gierisch und Fabian Kühnl. Um die Rover-Runde kümmern sich Thomas Schedl und Johannes Sperber. Insgesamt kommen knapp 50 Kinder und Jugendliche pro Woche in die Gruppenstunden.

In der Leiterrunde sitzen neben den Leitern aber auch viele Freiwillige, die sich bei Aktionen und Organisationen einbringen. Um die Arbeit der Verantwortlichen im eigenen Stamm zu reflektieren, setzten sie sich zusammen, wälzten Ideen, schauten auf die organisatorischen Gegebenheiten und auf die konkrete Arbeit im Stamm.

Einen ganzen Nachmittag nahmen sie sich Zeit, den Ist-Zustand zu erarbeiten. In Kleingruppen überlegten sie, wie die Zukunft im Stamm aussehen könnte, welche Chancen und Risiken es gebe? Neben der Planung weiterer Gruppenstunden und den Einsatz der Leiter, warfen sie auch einen Blick auf die Jahresplanung. Danach wurden die Ergebnisse in der großen Runde vorgestellt und besprochen. Fazit: In den Gruppenstunden sind ausreichend Kinder, die regelmäßig kommen. Trotz der vielen Leiter werden zukünftig einige durch Familienzuwachs, Umzug oder beruflichen Gründen langfristig aussteigen müssen. Somit richtete sich die abschließende Diskussion vor allem darauf, wie dieses mögliche Problem aufgefangen und gleichzeitig die Arbeit im Stamm optimiert werden kann. Stammesvorsitzende Elisabeth Gierisch und Florian Sperber stehen hinter ihrer Leiterrunde und sind stolz auf sie und die engagierte Arbeit der Ehrenamtlich Woche für Woche. Sie dankten insbesondere Nicole Hey, die die ganzen Überlegungen moderierte.

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