Winklarn
22.08.2022 - 15:53 Uhr

Bayreuth strahlt dank Sissi Thammer auf Winklarn aus

In Winklarn sind Musikinteressierte jetzt bestens im Bilde, was eine Sopilka ist und welche Musik diesen speziellen Flöten zu entlocken ist. Das Dudalis-Quintett gasiert in der Marktgemeinde.

"Man spürt das Interesse an Kultur", begrüßte Bürgermeisterin Sonja Meier die Gäste im Saal des Thammer-Hauses. Zur mittlerweile dritten Veranstaltung im Rahmen des Festivals Junger Künstler Bayreuth, dem festlichen Sommerkonzert mit dem Titel "Wenn Engel zuhören", hieß sie besonders Sissy Thammer, die Intendantin des Festivals, willkommen. Sie sprach ihren Dank aus für die drei in Winklarn angesetzten Veranstaltungen und meinte: "Es ist ein Genuss. Hoffentlich sind wir im nächsten Jahr auch wieder dabei."

Sissy Thammer drückte ihre Freude aus, dass das Festival mit über 400 Teilnehmenden aus aller Welt und 80 Veranstaltungen auch in ihrer Heimat so gut angenommen wurde. "Das Festival Junger Künstler ist ein Forum internationaler Völkerverständigung in einer Zeit der Krisen und des grundlegenden Wandels", so die Intendantin, die unter viel Applaus versprach: "Ihr seid auch im nächsten Jahr wieder dabei."

Mit zwei Volkstänzen eröffnete das Dudalis- Quintett aus der Ukraine das Konzert. Als besonderes Instrument der fünf Musizierenden wurde die Sopilka, eine traditionelle ukrainische Flöte mit zehn Löchern, vorgestellt. Nach einem Tanz der "Huzulen", einem Bergvolk in der Ukraine, erklang der geistliche Kirchengesang "Irmos", zu dem Sissy Thammer verkündete: "Dieses Stück ist meinem kürzlich verstorbenen Freund und Nachbarn Helmut Mösbauer gewidmet."

Schwungvolle Stücke von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach mit ausgeprägtem Fingerspiel der Musiker wurden mit großem Beifall bedacht. Ukrainische Salonmusikstücke und ein alter Walzer beendeten das Konzert, für das die Jungen Künstler den wohlverdienten Applaus erhielten.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.